Sonntag, 25. September 2011

WritersWorkshop Ezine September 2011 erschienen

Heute ist die September-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

Planen oder nicht?
Sollte man einen Roman erst gründlich planen oder einfach drauflos schreiben und sehen, was sich entwickelt? Gerade im Vorfeld des anstehenden NaNoWriMo stellt sich diese Frage vielen Autoren...

Interview mit Christina Förster
Die Autorin der “Cromwell-Chroniken” in einem exklusiven Interview für das WritersWorkshop E-Zine!

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 28. August 2011

WritersWorkshop Ezine August 2011 erschienen

Heute ist die August-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Montag, 22. August 2011

Neue Staffel von “Projekt 52 – von der Idee zum fertigen Roman”

Ab heute ist es möglich, sich für die neue Staffel meines ein komplettes Jahr dauernden Schreibkurses “Projekt 52” anzumelden.

In "Projekt 52" lernen Sie unter Anderem:

  • wie Sie Zeit zum Schreiben finden können - trotz Job, Familie, Haustieren und Hobbies.
  • wie Sie 'Ihr Genre' finden - und warum das so wichtig ist.
  • wie Sie sich über mehrere Bücher hinweg eine Stammleserschaft aufbauen.
  • wie Sie das Thema "Schreibblockade" ein für alle Mal vergessen können.
  • wie Sie Ihre Kreativität auf Knopfdruck aktivieren können, wenn Sie sie brauchen.
  • wie Sie faszinierende, vielschichtige Romancharaktere entwerfen, mit denen Ihre Leser sich identifizieren können und die ihnen noch lange nach der letzten Seite im Gedächtnis bleiben werden.
  • wie Sie eine spannende, in sich schlüssige Romanhandlung entwerfen können - ohne dabei Ihre eigene Kreativität mit einem zu starren Gerüst an die Leine zu legen.
  • wie Sie Ihre Leser dazu bringen können, dass sie Ihr Buch nicht mehr aus der Hand legen können.
  • wie Sie bereits im Vorfeld verhindern können, dass sich logische Fehler und Widersprüche in Ihr Manuskript einschleichen.
  • wie Sie Ihre Romanhandlung mit der 'Unendlichen Frage' auf Fehler und Lücken abklopfen.
  • wie Sie Ihren Zeitaufwand für Hintergrundrecherchen minimieren können.
  • wie Sie Ihren eigenen Schreibstil finden.
  • wie Sie hemmende Selbstzweifel überwinden.
  • wie Sie Ihren 'Inneren Kritiker' zähmen können.
  • wie Sie die Rohfassung Ihres Manuskripts in nur drei Monaten schreiben können.
  • wie Sie Ihre Rohfassung auch ohne teuren Lektor überarbeiten, ausfeilen und optimieren.
  • wie Sie sich ein festes Kompetenzteam von Testlesern aufbauen und wie Sie die Zusammenarbeit mit diesen Testlesern optimal gestalten.
  • wie Sie passende Verlage finden, denen Sie Ihren Roman anbieten können.
  • wie Sie mit einem perfekt geplanten Marketingpaket das Interesse von Lektoren wecken.
...und vieles mehr

Ich biete Ihnen eine faire 100%-Garantie, durch die Sie mit dem Kauf von “Projekt 52” keinerlei Risiko eingehen: Falls “Projekt 52” Ihre Erwartungen nicht erfüllen sollte, geben Sie mir innerhalb der ersten 14 Tage nach Start des Kurses einfach per Mail Bescheid, ich überweise Ihnen dann den vollen von Ihnen bezahlten Kaufpreis zurück - ohne Wenn und Aber. Die “Projekt 52”-Arbeitsmaterialien, die Sie bis dahin per Mail erhalten haben, dürfen Sie in diesem Fall behalten. Das Rücktrittsrecht erlischt zwei Wochen nach Start des Kurses mit dem Erhalt der  Arbeitsmaterialien zu Woche 03.

Machen Sie 2011 zu dem Jahr, in dem Sie Ihren Roman schreiben.

Alle Informationen zum Kurs und zur Anmeldung finden Sie unter http://P52.WritersWorkshop.de.

Sonntag, 31. Juli 2011

WritersWorkshop Ezine Juli 2011 erschienen

Heute ist die Juli-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

In der neuen Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines gibt es diesmal einen Bericht über den innovativen Twitter-Dienst Twimagination, mit dem man ganze Geschichten, Gedichte u.ä. twittern kann, Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität bei kreativen Projekten durch Timeboxing und einen Bericht über die neuen Versinen der Zenware-Schreibtools WriteMonkey und FocusWriter.

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Montag, 18. Juli 2011

Twimagination – Twittern Sie Ihre Geschichten, Gedichte et cetera!

Schreiben Sie Kurzgeschichten, Essays, Artikel oder Gedichte und haben Interesse daran, neue Leser zu finden? Wenn ja, könnte Twimagination für Sie interessant sein – eine neue Webseite für twitternde Autoren.

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Normalerweise ist Twitter mit seiner strikten Begrenzung auf 140 Zeichen je Nachricht eher weniger geeignet, um ganze Geschichten o.ä. zu posten – als MicroMessaging-Dienst ist Twitter eben eher dazu gedacht, neben kurzen Statusupdates Links zu Blogposts oder auch an anderer Stelle veröffentlichten Geschichten und Artikeln zu posten. Doch diese Lücke wird nun von Twimagination geschlossen.

Twimagination ermöglicht es Ihnen, ganze Geschichten oder Artikel zu posten, die dann automatisch als Tweet in Ihrer Twitter-Timeline erscheinen.

Artikel auf Twimagination zu veröffentlichen ist dabei (immer unter der Voraussetzung, dass Sie bereits einen Twitter-Account haben) ganz einfach: Gehen Sie auf http://www.Twimagination.com und scrollen Sie ein Stück nach unten, bis Sie dort den Button „Einloggen bei Twitter“ sehen.

Klicken Sie auf den Button und authorisieren Sie Twimagination, auf Ihren Twitter-Account zuzugreifen. Dies ist erforderlich, damit Twimagination die von Ihnen veröffentlichten Geschichten u.ä. in Ihrem Namen twittern kann (ein gleichlautender Button findet sich übrigens auch in der Titelleiste).

Sind Sie dann eingeloggt, sehen Sie in der Titelleiste die beiden neuen Buttons „Neuer Post“ und „Meine Posts“.

Klicken Sie „Neuer Post“ an, öffnet sich das Fenster zum Verfassen Ihrer Twimagination-Posts:

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Zunächst einmal haben Sie 120 Zeichen für die Überschrift oder Beschreibung Ihres Posts. Die restlichen 20 Zeichen der 140 Zeichen einer Twitter-Meldung benötigt Twimagination für den Direktlink zu Ihrer Geschichte.

Der Editorbereich funktioniert ähnlich wie ein Editor für Blogposts – mit einer bedauerlichen Ausnahme, denn Hyperlinks (z.B. ein direkter Link zu Ihrer Autorenhomepage) lassen sich leider nicht einfügen.

Rechts oberhalb des Editorbereichs sehen Sie, wieviel Prozent der maximalen Länge Sie bereits genutzt haben. Insgesamt stehen Ihnen ca. 16.000 Zeichen (entspricht ca. 2.500 – 3.000 Wörtern) zur Verfügung.

Unterhalb des eigentlichen Texteditors haben Sie noch die Möglichkeit, einen Kommentar von bis zu 400 Zeichen hinzuzufügen.

Sobald Sie anschließend auf „Speichern“ klicken, wird Ihre Geschichte o.ä. veröffentlicht und per Twitter direkt an Ihre Follower gemeldet. Sollten Sie im Nachhinein noch Änderungen vornehmen wollen, ist dies über den Button „Meine Posts“ jederzeit möglich.

Auch für Leser bietet Twimagination interessante Möglichkeiten: Finden Sie interessante Geschichten auf Twimagination, die Sie später in Ruhe (z.B. auf Ihrem Kindle oder einem anderen Ebook-Reader) lesen möchten, markieren Sie diese einfach rechts durch Klick auf den Link „Export“ mit einem Fähnchen.

Klicken Sie anschließend auf den Button „Export“ in der Titelleiste, kommen Sie in ein komfortables Menü, in dem Sie alle markierten Twimagination-Posts gemeinsam als Ebook exportieren können.

Neben dem standardmäßig voreingestellten HTML-Format stehen Ihnen auch alle bekannten Ebook-Formate wie MOBI (für Amazon Kindle), PDF, EPUB oder auch LIT zur Verfügung.

Geben Sie den Dateinamen für das Ebook an, klicken Sie auf „Herunterladen“ und speichern Sie die Datei ab. Fertig!

Ach ja, eine Anmerkung an dieser Stelle: Auch wenn, wie anfangs angemerkt, Hyperlinks im eigentlichen Post nicht funktionieren, werden diese doch beim Export als PDF als voll funktionsfähige Hyperlinks exportiert – egal ob diese nun im eigentlichen Text oder im Kommentarfeld stehen. ;-)

Als kleines Beispiel habe ich für Sie meine Kurzgeschichte „Spiegelschatten“ auf Twimagination gepostet: http://twimagination.com/jkfv

Bereits jetzt beteiligen sich über 100 Autoren an Twimagination – gehören bald auch Sie dazu? Es würde mich freuen, demnächst auch Geschichten von Ihnen auf Twimagination.com lesen zu dürfen.

Sonntag, 26. Juni 2011

WritersWorkshop Ezine Juni 2011 erschienen

Heute ist die Juni-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

In der neuen Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines gibt es diesmal ein ausführliches Tutorial zur Umwandlung Ihrer Manuskripte in professionelle Ebooks für den Amazon Kindle, einen Bericht über den in wenigen Tagen beginnnenden siebten JulNoWriMo, einen Test der kostenlos erhältlichen Basic-Version von Tony Buzans brillantem MindMapping-Programm iMindMap 5.1 und einen Praxistest des “UV Outliners”.

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 4. Juni 2011

Verdoppeln Sie Ihre Produktivität bei kreativen Projekten

Wohl jeder Schriftsteller, Blogger oder Journalist kennt das Problem: Da hat man sich mühsam endlich mal ein wenig Zeit frei geschaufelt, um an seinem Buch, Artikel oder nächsten Blogpost weiter zu schreiben, setzt sich an die Arbeit … und ehe man sich versieht, ist zwar die Zeit rum, aber mit dem eigentlichen Projekt ist man kaum voran gekommen.

Hierfür gibt es zwei Hauptgründe:

  1. Die zahlreichen Ablenkungen: Kaum hat man sich zum Schreiben hingesetzt, kommt gerade eine interessante Mail rein, die man unbedingt „nur mal schnell“ lesen will. Ehe man sich versieht, klickt man einen Link aus der Mail an – und wenn man erst mal im Internet ist, vergeht die Zeit wie im Fluge. Nur dass dabei leider das auf der Strecke bleibt, was wir eigentlich machen wollten.

    Twitter, Facebook, ICQ oder Ihr Telefon zählen übrigens ebenfalls zu diesen zeitfressenden Störungsquellen.

  2. Man hat kein festes Zeitlimit. Es ist ein bekannter Effekt, dass Arbeit sich gerne auf die Zeit ausdehnt, die zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht. Wenn man keinen Zeitdruck hat, lässt man sich gerne auch mal etwas mehr (oder sogar deutlich mehr) Zeit, als man eigentlich brauchen würde.

    Dass dies so ist, sieht man immer dann am besten, wenn plötzlich die Zeit knapp wird und der Abgabetermin für einen Artikel o.ä. in erschreckende Nähe rückt. Plötzlich sind wir äußerst produktiv und schaffen innerhalb weniger Stunden oft mehr, als in den letzten zwei Wochen zusammen gerechnet.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, kann man sich mit einer simplen Papierliste und einem Küchenwecker behelfen und „Timeboxing“ betreiben. „Timeboxing“ ist eine Technik, die zwar aus der Softwareentwicklung kommt, sich aber wunderbar auch auf kreative Projekte wie das Schreiben von Büchern o.ä. anwenden lässt: Hierbei legt man einen festen Zeitrahmen für jede Projektaufgabe fest, bevor man an die Arbeit geht.

Diese „Zeitbox“ funktioniert in beide Richtungen: Sie verwenden die komplette eingeplante Zeit ausschließlich für diese Aufgabe – aber keine Minute mehr. Hierbei kommt übrigens auch wieder die bekannte Pareto-Regel (auch bekannt als „80/20-Regel“) ins Spiel: Bekanntlich kann man in 20% der Zeit, die man für ein 100%iges Ergebnis benötigen würde, bereits 80% des Machbaren erreichen.

Daher verwendet man die für die jeweilige Aufgabe geplante Zeit dafür, bestmöglich mit der Arbeit voran zu kommen. Ist die Zeit dann aber rum, hört man auf und gibt sich mit dem erreichten Stand zufrieden.

In der Softwareentwicklung bedeutet dies, dass ein paar eher unwichtige Features, die zwar „nice to have“ wären, aber für die Funktion des Programms nicht von elementarer Bedeutung sind, rausfallen, wenn für ihre Implementierung keine Zeit bleibt.

Beim Schreiben bedeutet dies z.B., dass Sie nach einer Stunde mit der Revision Ihres Artikels aufhören. Die schlimmsten und auffälligsten Fehler werden Sie bis dahin mit Sicherheit schon gefunden und ausgemerzt haben – und selbst wenn Sie mit der „Kosmetik“ einzelner Formulierungen noch nicht 100%ig zufrieden sind, gibt es Schlimmeres: Ihren Lesern werden diese verbleibenden kleinen Ecken und Kanten vermutlich nicht einmal auffallen.

Aber nun zurück zum „TimeBoxing“ mit Papier, Stift und Küchenwecker:

Auf das Blatt Papier schreiben Sie untereinander alle Aufgaben, die Sie heute erledigen wollen, und notieren daneben jeweils die Zeit, die Sie hierfür eingeplant haben. Unterm Strich können Sie dann addieren, wieviele Stunden Sie insgesamt verplant haben und ob dies bei Ihrem Zeitplan ein realistisch machbarer Wert ist.

Sobald Sie mit Ihrem Plan zufrieden sind, greifen Sie sich den wichtigsten Punkt heraus, stellen den Küchenwecker auf die gewählte Zeit und fangen an, daran zu arbeiten. Versuchen Sie, die komplette Aufgabe ohne Unterbrechung abzu­schließen – lediglich bei längeren Aufgaben von mehr als 45 Minuten sollten Sie alle 30 Minuten zumindest eine kurze Pause von ca. 3-5 Minuten einlegen, um sich ein paar Schritte zu bewegen, ein paar Lockerungsübungen zu machen, ein Glas Wasser zu trinken und den Kopf wieder frei zu bekommen, bevor Sie sich wieder für die nächste halbe Stunde an die Arbeit setzen.

Sobald Sie einen Zeitblock komplett abgearbeitet haben, streichen Sie ihn von Ihrer Liste und picken sich die nächste Aufgabe heraus, die Sie dann (ggf. nach einer kurzen Pause) angehen. Dieses Spielchen führen Sie so lange fort, bis Sie alle Aufgaben von Ihrer Liste erledigt haben.

Schon allein diese simple Vorgehensweise kann Ihre Produktivität bei Ihren Schreibprojekten deutlich erhöhen – doch natürlich ist das Handling mit Papier, Stift und Küchenwecker alles andere als komfortabel.

Es gibt jede Menge „Produktivitätstools“ am Markt, die man aber größtenteils in der Pfeife rauchen kann. Die meisten Programme dieser Art sind entweder viel zu kompliziert und komplex (so dass man im Endergebnis seine Zeit stattdessen damit verschwendet, sich erst einmal in das Programm einzuarbeiten und es dann auch noch zu bedienen ;-)) - oder aber so simpel gestrickt, dass sie auch nicht besonders hilfreich sind.

Die löbliche Ausnahme von dieser Regel ist „Action Machine 3“, ein Programm für Windows und Mac OS-X aus der Feder des amerikanischen Programmierers Derek Franklin.

Action Machine 3“ ist so einfach und intuitiv zu bedienen, dass man damit viel schneller und effektiver als mit Papier und Stift ist – gleichzeitig bietet es aber so viele ausgereifte und brillant ausgetüftelte Optionen und Möglichkeiten, dass man nicht so schnell an die Grenzen des Programms stoßen wird. Auch nach Wochen entdeckt man immer noch neue Möglichkeiten, mit Hilfe des Programms noch effektiver zu werden.

All diese Optionen sind so dezent und intuitiv in die grafische Oberfläche eingebunden, dass man nicht erst über komplexe Menüs navigieren muss, sondern auf alles mit ein bis zwei Mausklicks zugreifen kann. Alle Optionen, die über das grundlegende „Aufgaben + Zeiten festlegen, dann abarbeiten“ hinausgehen, sind rein optional. Also wie bei der Ikea-Werbung: „Alles können, aber nichts müssen.“ ;-)

Stört Sie also das Tickergeräusch des laufenden Timers, schalten Sie es einfach ab oder ersetzen Sie es durch ein anderes Geräusch. Sie wollen eine andere Hintergrundgrafik? Alles kein Problem...

Mit „Action Machine 3“ haben Sie Ihren kompletten Tag innerhalb weniger Minuten geplant und sehen jederzeit (einfach den Mauszeiger über die Uhr bewegen), bis wieviel Uhr Sie voraussichtlich alle noch offenen Aufgaben aus Ihrer heutigen Liste abgearbeitet haben dürften.

Wollen Sie z.B. 30 Minuten an der Rohfassung Ihres Buchs weiter schreiben, tippen Sie einfach „30 Rohfassung Buch schreiben“ ein und bestätigen mit Enter oder durch Klick auf den „+“-Button. Die vorangestellten Minuten werden automatisch als Zeitdauer für Ihren Zeitblock übernommen, der Rest ergibt die Bezeichnung der Aufgabe.

Um nicht alle wiederkehrenden Arbeiten jedesmal neu eintippen zu müssen, können Sie Standard-Aufgabenlisten definieren und diese Aufgaben dann einfach per Mausklick in Ihre Tagesplanung übernehmen. Ebenso können Sie Aufgaben für einen späteren Zeitpunkt vorplanen, indem Sie z.B. die vordefinierten Timer-Gruppen für Wochentage oder Kalendertage nutzen und dann am jeweiligen Datum einfach diese Timer-Gruppe aktivieren.

Ein nettes Feature ist auch, dass Sie auf Wunsch regelmäßig daran erinnert werden, bei längeren Zeitblöcken zwischendurch ab und zu eine kurze Pause einzulegen. Pausen sind hierbei jederzeit ganz einfach möglich: Sie klicken rechts oben im Programm auf die Anzahl der Minuten, dadurch wird automatisch Ihre aktuelle Aufgabe pausiert. Sobald Ihre Pause rum ist (deren Länge Sie wie gesagt selbst definieren), ertönt ein akustisches Signal. Sie müssen dann nur noch auf „fortsetzen“ bei Ihrer aktuellen Aufgabe klicken, und weiter geht’s.

Ein paar Minuten vor Ende Ihres jeweiligen Zeitblocks (standardmäßig 5 Minuten, aber auch dies können Sie beliebig anpassen) ertönt ein Warnton, dass die Zeit bald um ist. Sie können dann die verbleibende Zeit nutzen, um die Aufgabe entweder abzuschließen oder zumindest einen sauberen Schnitt vorzubereiten, damit Sie beim nächsten Zeitblock genau wissen, wo Sie weiter machen müssen.

Reicht Ihnen die verbleibende Zeit nicht, können Sie durch einfachen Klick auf die Restzeit fünf Minuten zugeben – alles sehr komfortabel und gut durchdacht gelöst.

Das Programm selbst ist zwar nur auf englisch, dies stört aber nicht weiter, da im ganzen Programm kaum Texte vorkommen und stattdessen fast alles ganz intuitiv über grafische Buttons und Symbole gesteuert wird.

Sie können sich das Programm auf der offiziellen Homepage des Entwicklers (http://www.TheActionMachine.com) näher anschauen – spätestens, wenn Sie dort das Video gesehen haben, das „Action Machine 3“ in Aktion zeigt, werden Sie das Potential dieses ausgezeichneten Programms erkennen.

Trotz des großen Leistungsumfangs kostet „Action Machine 3“ bescheidene 47 $ (also nicht einmal 35 €) inklusive lebenslänglicher kostenloser Updates (äußerst löblich: die meisten Programmierer bieten höchstens kleinere Updates kostenlos an und kassieren ansonsten für jede neue Version erneut), separaten Versionen für Windows (von Windows 98 bis Windows 7) und Mac OS-X (beide Versionen sind im Preis enthalten), einem umfangreichen Handbuch und einem Ebook über Produktivität.

Schön ist auch, dass man beim Bestellvorgang keine Kreditkarteninformationen angeben muss, sondern stattdessen schnell und risikolos per PayPal bezahlen kann.

Als absolutes i-Tüpfelchen rundet Derek Franklin sein Angebot auch noch mit einer „8-Wochen-Geld-zurück-Garantie“ ab. Wer also wider Erwarten nicht voll und ganz mit dem Programm zufrieden ist, erhält sein Geld zurück.

Insofern: Verdoppeln auch Sie Ihre persönliche Produktivität bei Ihren Projekten – mit „Action Machine 3“ - einem absoluten 5-Sterne-Tool.

Mittwoch, 1. Juni 2011

SoftMaker Office 2008 ab sofort kostenlos!

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Schon seit einiger Zeit bietet das deutsche Softwarehaus SoftMaker unter Softmakeroffice.de die Windows-Version von "SoftMaker Office 2006" zum kostenlosen Download an. Das zu Microsoft Office kompatible Officepaket bestand aus einer Word-kompatiblen Textverarbeitung und einer Excel-kompatiblen Tabellenkalkulation und konnte - im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten - auch problemlos für den mobilen Einsatz auf einem USB-Stick installiert werden.

Die Nachfolgeversion "SoftMaker Office 2008", die schon zweimal im Rahmen der jährlichen "Load&Help"-Aktion von SoftMaker für jeweils kurze Zeit kostenlos erhältlich war, enthält zusätzlich zur 2006er-Version (abgesehen von diversen funktionalen Updates und Erweiterungen) auch noch ein Powerpoint-kompatibles Präsentationsgrafikprogramm.

Nachdem die aktuelle Version "SoftMaker Office 2010" bereits über ein Jahr auf dem Markt ist, hat sich SoftMaker nun dazu entschlossen, die mittlerweile nicht mehr ganz zeitgemäße 2006er-Version komplett vom Markt zu nehmen und stattdessen ab sofort "SoftMaker Office 2008" dauerhaft kostenlos zum Download anzubieten.

Schön ist auch, dass bei der 2008er-Version des Office-Pakets diesmal auch die Linux-User nicht leer ausgehen. Wenn Sie die kostenlose Seriennummer anfordern, können Sie dies wahlweise für die Windows-Version, die Linux-Version oder beide tun.

Im direkten Vergleich muss sich SoftMaker Office 2008 als kostenloses Office-Paket an den beiden Konkurrenten OpenOffice/LibreOffice und Lotus Symphony 3 messen lassen. Hier kann SoftMaker Office 2008 gerade für Schriftsteller punkten: Die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von SoftMaker und die mitgelieferten Wörterbücher stellen die beiden großen Konkurrenten weit in den Schatten.

Auch in Sachen Handlichkeit, Schnelligkeit und Portabilität belegt SoftMaker Office 2008 ganz klar den ersten Platz: Verglichen mit OpenOffice (160 MB) oder Lotus Symphony 3 (280 MB) ist das Downloadpaket von SoftMaker Office 2008 trotz des großen Leistungsumfangs mit nicht einmal 60 MB äußerst klein und handlich.

Das Programm läuft auch auf älteren Systemen schnell und flüssig und startet weit schneller als die Konkurrenz.

Ist SoftMaker Office 2008 erst einmal auf dem PC selbst installiert, kann man es über ein mitgeliefertes Zusatzprogramm ganz bequem auf einem USB-Stick installieren, so dass man sein Office-Paket mit allen Arbeitsdateien jederzeit in der Hemdtasche dabei haben kann. Gerade bei der (verglichen mit modernen Festplatten) recht geringen Zugriffsgeschwindigkeit von USB-Sticks macht sich die geringe Dateigröße von SoftMaker Office positiv bemerkbar.

Fazit: Von dieser Geschäftspolitik könnte sich Microsoft mal eine Scheibe abschneiden. Aber können Sie sich vorstellen, dass Microsoft auch nur Office 2003 (ganz zu schweigen von Office 2007) mit vollen Händen verschenkt, um User zum Upgrade auf Office 2010 zu motivieren? Ich auch nicht - umso mehr muss man dieses äußerst großzügige Angebot von SoftMaker honorieren.

Dienstag, 31. Mai 2011

Alle Software-Produkte bei Ashampoo vorübergehend um 75% reduziert

Unter https://www.ashampoo.com/de/eur kann man innerhalb der nächsten 8 Tage alle Downloadprodukte wie Ashampoo Office 2010 mit 75% Rabatt bestellen.

Wer also schon länger z.B. mit “Photo Commander 9” oder “Burning Studio 10” liebäugelt hat, sollte hier definitiv zuschlagen. Der Rabatt gilt übrigens diesmal auch für die hochpreisigen Produkte wie 3D-CAD.

Sonntag, 29. Mai 2011

WritersWorkshop E-Zine Mai 2011 erschienen

Heute ist die Mai-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

In der neuen, mit satten 16 Seiten bisher längsten Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines geht es diesmal um Tipps zur Steigerung Ihrer Produktivität beim Schreiben, das Produktivitätstool für Schriftsteller “Story Lite” und das kostenlose “SoftMaker Office 2008”.

Die aktuelle Ausgabe kann ab sofort auch im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 8. Mai 2011

CopyWriter - der beste portable Editor?

Kostenlose Editoren für Text- und RTF-Dateien gibt es wie Sand am Meer. Was ist es, das das mittlerweile schon über fünf Jahre alte CopyWriter 3.03 immer noch zu einem der empfehlenswertesten Editoren für Windows-PCs macht?

CopyWriter, ein Programm aus der Feder des holländischen Programmierers Laurenz van Gaalen, gehört zu den unbekannteren RTF-Editoren. Doch gerade Autoren, die häufig an unterschiedlichen PCs arbeiten und darum gerne all ihre Programme und Daten auf einem USB-Stick dabei haben, sollten sich CopyWriter ruhig einmal genauer anschauen.

CopyWriter ist nicht nur absolut portabel (alle Daten werden nur im Anwendungsverzeichnis gespeichert, kein Zugriff auf die Registry des Gastrechners erforderlich), sondern ist auch unabhängig von Java, dem Microsoft.net Framework, Adobe Air oder anderen Windows-Erweiterungen, die nicht zwangsläufig auf jedem PC installiert sind.

Durch seine geringen Hard­ware­an­for­de­rungen läuft das Programm sogar unter so spartanischen Bedingungen wie einem Pentium 1 mit 200 MHz und Windows 95.

Wer CopyWriter ganz normal auf seinem lokalen PC statt auf einem USB-Stick installiert hat über die Optionen sogar die Möglichkeit, "Öffnen mit CopyWriter" ins Windows-Kontextmenü aufzunehmen und TXT- und RTF-Dateien auf Wunsch fest mit CopyWriter zu verknüpfen.

Verglichen mit einer 'ausgewachsenen' Textverarbeitung wie Microsoft Word oder OpenOffice Writer startet CopyWriter rasant schnell und ist selbst auf älteren Rechnern innerhalb von Sekunden einsatzbereit.

Einer der zentralen Punkte, der CopyWriter von den meisten anderen Texteditoren unterscheidet, ist sein Live Wordcount - also die Möglichkeit, in der Statusleiste permanent die aktuelle Länge des Dokuments in Worten einzublenden.

Dieses fast nur unter Zenware-Textsystemen wie WriteMonkey oder Q10 verbreitete Feature fehlt sogar in fast allen 'ausgewachsenen' Textverarbeitungssystemen außer Microsoft Word 2007/2010 - also ein ganz klarer Pluspunkt für CopyWriter gegenüber anderen Programmen, bei denen man die aktuelle Länge des Dokuments jeweils manuell abfragen muss.

Ebenso wie die bereits erwähnten Zenware-Programme verfügt CopyWriter ebenfalls über einen Vollbildmodus für ablenkungsfreies Schreiben, in dem der Fensterrahmen, das Menü und die Statuszeile ausgeblendet werden. Negativ ist hier lediglich, dass es nicht die Möglichkeit gibt, im Vollbildmodus trotzdem noch die Statuszeile mit dem Wordcount eingeblendet zu lassen.

Ein weiteres nettes Feature von CopyWriter ist der sogenannte Schriftstellermodus, in dem man sozusagen auf einem Blatt Papier mit variabel einstellbarer Breite (Standard: 80 Zeichen) arbeitet - wobei die Aussagekraft der Zeichen pro Zeile natürlich nur bei einer Schriftart mit fester Breite wie Courier New gegeben ist.

CopyWriter hat zwar nach der Installation zunächst englisch­spra­chige Menüs, bringt aber die komplette deutsche Übersetzung bereits mit - diese muss lediglich noch über das Optionsmenü aktiviert werden.

Schön ist auch, dass CopyWriter diverse Plugins unterstützt, die von der Homepage des Entwicklers heruntergeladen werden können - besonders nützlich ist hier die deutsche Rechtschreibprüfung.

Fazit: Wenn man negative Punkte bei CopyWriter finden möchte, muss man schon sehr genau suchen. Schön wäre, wie bereits oben erwähnt, wenn man im Vollbildmodus dennoch den Wordcount sehen könnte, wenn man Absätze auch als Blocksatz formatieren könnte und auch die Hintergrundfarbe anpassen könnte.

Da bereits seit über fünf Jahren keine neue Version von CopyWriter erschienen ist, gehe ich davon aus, dass Laurenz van Gaalen die Weiterentwicklung des Programms eingestellt hat, so dass man eher nicht auf eine neue Version mit weiteren Features hoffen sollte.

Doch auch in seiner heutigen Version gehört CopyWriter wie auch MemPad oder Q10 zu jenen Programmen, die durch eine Kombination aus minimalen Hardwareanforderungen und großem Funktionsumfang punkten können und somit auf den USB-Stick jedes Schriftstellers gehören.

Samstag, 7. Mai 2011

Projekt 52 Update

Die Mails mit den Arbeitsunterlagen für die neue Woche sind soeben rausgegangen. Aufgrund der technischen Probleme von GetResponse habe ich ab sofort den kompletten Mailversand wieder ‘entautomatisiert’ und schicke die Unterlagen doch lieber wieder ‘von Hand’ an alle Teilnehmer raus. Sollte jemand durch die Umstellung wider Erwarten die heutige Mail mit den Kursunterlagen nicht erhalten haben – bitte einfach kurz per Mail Bescheid geben!

Für die neue Staffel, die in drei Wochen beginnt, sind übrigens noch einige Plätze frei – wer also den Sommerurlaub nutzen will, um mit seinem Roman anzufangen, kann sich unter http://www.writersworkshop.de/projekt52.php anmelden bzw. erst einmal unverbindlich informieren.

Sonntag, 1. Mai 2011

Mein neues Buch 'Tipps für Schriftsteller' – gratis für Sie!

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Im Mai erscheint mein neues Ebook „Tipps für Schriftsteller“ auf WritersWorkshop.de. Wenn Sie schnell sind, haben Sie die einmalige Chance, das Buch nicht nur vor allen anderen, sondern sogar kostenlos zu erhalten – denn im Rahmen einer Werbeaktion für Dropbox verschenke ich 25 Exemplare meines Buchs.

Sie möchten wissen, wie Sie sich eines der kostenlosen Exemplare sichern können?

Ganz einfach: Am Ende dieses Blogposts finden Sie einen Link. Klicken Sie auf diesen Link, um sich für Ihren kostenlosen Dropbox-Account (mit 2 Gigabyte kostenlosem Online-Speicherplatz für Ihre Daten) zu registrieren. Laden Sie anschließend das Programm herunter, installieren Sie es und aktivieren es durch die Eingabe Ihrer persönlichen Login-Daten. Es ist nicht erforderlich, einen der „Bezahltarife“ zu nehmen – der kostenlose Basistarif reicht vollkommen aus.

Wenn Sie für Ihre Anmeldung diesen Link verwendet haben, erhalte ich automatisch eine Benachrichtigung, sobald Sie Dropbox auf Ihrem PC aktiviert haben – und schicke Ihnen dann per Mail Ihre persönliche Kopie meines neuen Buchs.

Was ich davon habe? Nun, Dropbox bietet einem die Möglichkeit, durch das Weiterempfehlen von Dropbox den eigenen kostenlosen Speicherplatz in 250MB-Etappen für jede erfolgreiche Empfehlung von anfänglich 2 Gigabyte bis auf stolze 10 Gigabyte aufzustocken. Wenn Sie sich über meinen Link anmelden, profitieren sowohl Sie als auch ich davon: jeder von uns erhält je 250MB dauerhaft kostenlosen Speicherplatz dazu.

Zögern Sie also nicht, melden Sie sich noch heute bei Dropbox an und sichern Sie sich Ihr kostenloses Exemplar des neuen Buchs „Tipps für Schriftsteller“!

Ihr Anmeldelink: http://db.tt/3wzey9B

Freitag, 29. April 2011

WritersWorkshop E-Zine April 2011 erschienen

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Heute ist die April-Ausgabe des WritersWorkshop E-Zines, des kostenlosen monatlichen Magazins für Schriftsteller und Hobbyautoren, erschienen.

In der neuen Ausgabe geht es um mehr Sicherheit und Komfort für Schriftsteller durch den Einsatz des Online-Speicherdienstes Dropbox, ein Preisausschreiben, bei dem ich 25 Exemplare meines neuen Buchs verschenke, und den Testbericht des portablen Schreibtools CopyWriter.

Die aktuelle Ausgabe kann ab heute im Archiv unter http://www.Ezine.WritersWorkshop.de heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Webtipp: Riesiges Grafikpaket zum Schnäppchenpreis

Vor ein paar Tagen bin ich auf der Suche nach Marketing-Grafikelementen für ein neues Webprojekt auf ein extrem günstiges Paket mit Webdesign-Grafikelementen gestoßen:

Das aus 21 Modulen bestehende Paket (insgesamt über 250 MB!) beinhaltet nicht nur die fertigen, direkt einsetzbaren Grafiken, sondern auch die zugehörigen PSD-Dateien, so dass man mit Photoshop sogar die Texte auf den Buttons an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Neben diversen nützlichen und vielseitig einsetzbaren Grafikelementen wie Icons, Bullets, Checkmarks, Klappschildern, Hintergrundgrafiken, animierten Pfeilen, handgemalten Hinweispfeilen, Garantiemarken, Preisschildern etc. beinhaltet das Paket auch noch Schriftarten, Hintergründe für PowerPoint-Präsentationen, Vorlagen für 3D-Ebook-Cover et cetera – alles äußerst nützlich, wenn man z.B. als Autor die eigenen Ebooks über seine Webseite vermarkten möchte.

Sie finden das komplette Paket hier zum Schnäppchenpreis von nur 10,95 $ (entspricht beim momentanen Kurs umgerechnet nicht einmal 8 €) – die Bezahlung erfolgt dabei risikolos über PayPal.

Ich selbst bin mit meinem Kauf sehr zufrieden und kann das Paket daher uneingeschränkt empfehlen. Für diese Masse an Inhalt hätte ich normalerweise einen Preis irgendwo zwischen 50 und 100 Euro erwartet, besonders wenn man bedenkt, was man bei einem Grafikdesigner schon für ein einzelnes maßgeschneidertes Grafikelement für die eigene Webseite bezahlt.

http://www.graphicsclubmonthly.com/marketinggraphicstoolkit

Donnerstag, 28. April 2011

Ashampoo Office 2010 für nur 10,- €

In einer zeitlich befristeten Sonderaktion bis zum 03.05.2011 bietet die Firma Ashampoo das Office-Paket „Ashampoo Office 2010“ für 10,- € statt sonst 59,99 € an.

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Bei „Ashampoo Office 2010“ handelt es sich um eine nur geringfügig abgespeckte Version des hervorragenden „Softmaker Office 2010“, im Vergleich zu der lediglich die zusätzlichen Wörterbücher fehlen.

Softmaker/Ashampoo Office 2010 ist vollständig kompatibel zu Microsoft Office 2007 und kann – im Gegensatz zum Microsoft-Produkt – auch portabel auf einem USB-Stick installiert werden.

Ein Punkt, der Softmaker/Ashampoo Office von der Konkurrenz abhebt, ist die ausgezeichnete Rechtschreib- und Grammatikprüfung, die die von Microsoft und erst recht von OpenOffice weit in den Schatten stellt – ein Punkt, der gerade für Schriftsteller, Journalisten und Blogger keinesfalls zu unterschätzen ist.

Wer „Softmaker Office 2010“ noch nicht besitzt, macht mit dem Kauf des Schwesterprodukts „Ashampoo Office 2010“ mit Sicherheit keinen Fehler – wenngleich ich zum normalen Preis außerhalb dieser Sonderaktion stets das nur geringfügig teurere Softmaker-Pendant empfehlend würde.

Sie finden die Sonderaktion unter folgendem Link:

http://www.ashampoo.com/de/eur/pin/0338/Office_Software/Ashampoo-Office-2010

Dienstag, 1. März 2011

WriteMonkey 2.01

Bereits im Rahmen meines Interviews mit Iztok Stržinar im vergangenen Monat hat der Entwickler von WriteMonkey angekündigt, dass er neben der Behebung von Fehlern aus der aktuellen Version 2.0 ein neues, nützliches Feature plant, mit welchem Schriftsteller sogar in einer lauten, unruhigem Umgebung dennoch konzentriert arbeiten können.

Hierbei handelt es sich um die Idee, so genanntes weißes Rauschen direkt von WriteMonkey aus über die Kopfhörer des Laptops oder PCs abzuspielen, um Gespräche und andere störende Umgebungsgeräusche quasi auszufiltern und so sogar in lauten Umgebungen konzentriert und produktiv zu schreiben.

Da es sich bei diesem Feature noch vor wenigen Wochen lediglich um ein angedachtes Konzept handelte, war ich äußerst positiv überrascht, als ich das neue Serviceupdate 2.0.1 von WriteMonkey auf der offiziellen Homepage von Iztok Stržinar entdeckte: Neben den bereits angekündigten Fehlerkorrekturen (die für die meisten Anwender keine Rolle spielen, da die hiermit behobenen Fehler überwiegend asiatische Sprachen betreffen) bietet die neue Version jetzt bereits das anfangs erwähnte Feature mit dem weißen Rauschen.

Hierbei hat Iztok Stržinar nicht, wie ich das ursprünglich vermutet hatte, einen Generator für weißes Rauschen in WriteMonkey eingebaut, sondern stattdessen die Möglichkeit geschaffen, beliebige MP3 oder OGG Dateien über WriteMonkey im Hintergrund abzuspielen. Zwei Varianten, das Knistern eines Feuers und das Plätschern vom Regen, sind bereits in der neuen Version des Programms enthalten.

Wem diese beiden nicht ausreichen, der kann über die offizielle Homepage im Downloadbereich noch ein ganzes Paket mit weiteren Hintergrundgeräuschen herunter laden und diese dann einfach in das Sounds Verzeichnis von WriteMonkey entpacken. Der Inhalt dieses Pakets erfüllt mit Sicherheit so gut wie alle Wünsche, die jemand für Hintergrundgeräusche für ablenkungsfreies Schreiben nur haben könnte: neben den drei klassischen Varianten normalen Rauschens (weißes Rauschen, rosa Rauschen und braunes Rauschen) gibt es hier verschiedene stilvolle Hintergrundgeräusche wie Wind, Meeresrauschen, Sturm, Wasserfall oder die Geräusche des Waldes. All diese Loops liegen im OGG-Format vor, wobei keine der Dateien größer als 600 KB ist.

Der Nutzen dieses neuen Features geht allerdings über den reinen Einsatz von weißem Rauschen weit hinaus: nun ist man zum Beispiel auch in der Lage, ähnlich wie bei dem Mac Programm Ommwriter beim Schreiben beliebige Musikstücke wie zum Beispiel entspannende Meditationsmusik im Hintergrund abzuspielen. Auf diese Weise können Sie sozusagen jederzeit den passenden Soundtrack für ihr Buch griffbereit dabei haben.

Das neue Feature, das allerdings nur registrierten Benutzern (die die Entwicklung von WriteMonkey mit einer kleinen Spende unterstützt haben) zur Verfügung steht, kann beim Schreiben jederzeit mit STRG + W ein- oder ausgeschaltet werden. Mit SHIFT + STRG + W kann man der Reihe nach alle Soundeffekte durchschalten, die im Sounds-Ordner gespeichert sind.

Man könnte nun argumentieren, dass man ebenso gut einfach einen simplen Media Player wie Foobar2000 (der im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten 'gapless playback' beherrscht) mit den entsprechenden, auf automatische Wiederholung geschalteten Sounddateien im Hintergrund laufen lassen könnte.

Für Anwender ohne Lizenzschlüssel, denen diese Funktion von WriteMonkey somit nicht zur Verfügung steht, mag das sogar zutreffen. Die in WriteMonkey implementierte Lösung hat gegenüber dem Workaround mit dem Media Player natürlich den Vorteil, dass man kein zusätzliches Programm benötigt, sondern jederzeit mit ein paar simplen Tastendrücken die Hintergrundgeräusche ein und ausschalten oder zwischen den einzelnen Soundsverzeichnis gespeicherten Geräuschen umschalten kann.

Der einzige Nachteil, den die neue Funktion in der aktuellen Programmversion noch hat, ist, dass die Lautstärke die Hintergrundgeräusche ausschließlich über die normale Lautstärkeregelung von Windows reguliert werden kann. Es ist somit nicht möglich, die Lautstärke der Soundeffekte unabhängig von einem eventuell aktivierten Tastenklicken zu regulieren. Aber es würde mich sehr wundern, wenn Iztok Stržinar nicht bereits in einem der nächsten Updates für WriteMonkey eine Lösung für diesen kleinen Schönheitsfehler präsentieren würde.

Sie finden die neue Version von WriteMonkey unter http://writemonkey.com/download.php

Montag, 28. Februar 2011

WritersWorkshop Ezine Ausgabe 02/2011 erschienen

Heute ist die neue Ausgabe des kostenlosen WritersWorkshop E-Zines erschienen, diesmal mit folgenden Artikeln:

- "Perfektion, nein danke… oder: Ihr idealer Leser”

- Review “WriteMonkey 2.01” mit White Noise Feature

- Review “Scrivener für Windows – neue Beta 1.7”

- Buchreview “Fondle Your Muse” von John Warner

Sie können die aktuelle Ausgabe sowie alle älteren Ausgaben des E-Zines im Downloadarchiv unter http://ezine.writersworkshop.de herunterladen (wo Sie das Magazin auch kostenlos abonnieren können) ;-)

Viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 26. Februar 2011

Störungsfreies Schreiben durch Weißes Rauschen

Auch wenn für die meisten für uns der Idealzustand darin bestehen dürfte, das wir immer eine ruhige, stille und ablenkungsfreie Schreibumgebung haben, dürfte dies in der Praxis sehr häufig nicht der Fall sein. Ob wir nun in einem Café sitzen, wo sich Leute am Nachbartisch lautstark unterhalten, oder ob wir zuhause schreiben wollen, während unser Partner Fernsehen will oder die Kinder im Hintergrund lautstark spielen – oft müssen wir entnervt feststellen, dass es bei all dem Lärm kaum möglich ist, einen klaren Gedanken zu fassen oder sich womöglich auf die Suche nach einer gelungenen Formulierung zu konzentrieren.

Eine seit jeher beliebte Lösung, derart störende Geräusche auszuschließen, sind Ohrenstöpsel, die allerdings meist auch nicht gerade angenehm zu tragen sind und eine nach einiger Zeit durch die durch den Druck schmerzenden Ohren mindestens ebenso sehr vom Schreiben ablenken wie zuvor die störenden Umweltgeräusche. Die andere, bessere Lösung besteht darin, sich Kopfhörer aufzusetzen und so statt der störenden, zufälligen Geräuschkulisse im Hintergrund selbst zu bestimmen, was man während des Schreibens hört.

Radiosender oder Hörbücher sind hierbei naturgemäß absolut ungeeignet, da man hier fast schon automatisch aktiv zuhört und sich somit erst recht nicht mehr aufs Schreiben konzentrieren kann. dasselbe gilt generell für alle Arten von Musik mit Sprache. Selbst wenn wir die gesungene Sprache nicht verstehen, beschäftigt sie doch automatisch unser Unterbewusstsein und lenkt uns somit ab. Ruhige Instrumentalmusik ist schon geeigneter, weswegen viele Schriftsteller, die ich kenne, zum Beispiel gerne keltische Musik beim Schreiben im Hintergrund hören.

Wenn es einem aber nicht in erster Linie um eine angenehme Geräuschkulisse geht, sondern darum, die störenden Umweltgeräusche auszufiltern, sind gleichmäßige, monotone Geräusche weitaus besser geeignet. Denken Sie hierbei nur an die einschläfernde Wirkung des monotonen Ratterns eines fahrenden Zuges.

Je monotoner und gleichförmiger ein Geräusch ist, umso schneller wird es von unserem Unterbewusstsein ausgefiltert und von uns gar nicht mehr bewusst wahrgenommen. Jemand, der an einer belebten Straße wohnt, wird irgendwann das stetige Geräusch der vorbeifahrenden Autos, das ihn in den ersten Tagen fast in den Wahnsinn getrieben hat, gar nicht mehr bewusst wahrnehmen.

Dasselbe gilt für Geräusche wie weißes Rauschen, rosa Rauschen oder braunes Rauschen. Wenn man erstmals damit anfängt, hiermit zu experimentieren, werden einen diese Geräusche in den ersten Minuten eher fürchterlich nerven, obwohl sie die Hintergrundgeräusche erfolgreich überdecken können. Doch noch einer kurzen Eingewöhnungsphase wird man feststellen, dass man das anfangs allzu störend empfundene Rauschen kaum noch wahrnimmt, sondern selbst in einer lauten Umgebung angenehm konzentriert arbeiten kann.

Wenn Sie auch einmal einen Selbstversuch starten wollen, können Sie sich entsprechende Soundsamples unter www.richardnorden.de/content/Rauschen.zip herunterladen. Diese ZIP-Datei enthält jeweils eine einminütige Sounddatei für weißes, rosa und braunes Rauschen. Diese Hintergrundgeräusche können Ihnen dabei helfen, auch in lauten, unruhigen Umgebungen störungsfrei zu arbeiten, wenn Sie diese über Kopfhörer (wahlweise am Laptop über Ihren MediaPlayer oder mit einem beliebigen tragbaren MP3-Player) in einer für Sie angenehmen Lautstärke auf automatische Wiederholung geschaltet (ansonsten ist der Spaß nach einer Minute schon vorbei… ;-)) hören. Alle drei Dateien liegen im platzsparenden OGG-Format vor - Sie können die Dateien bei Bedarf natürlich auch problemlos ins MP3-Format umwandeln.

Zum Abspielen empfehle ich den kostenlosen MediaPlayer "Foobar2000", der sich auch portabel auf einem USB-Stick installieren lässt, da dieser im Gegensatz zum Windows MediaPlayer, VLC oder dem MediaPlayer Classic das sogenannte "gapless playback" beherrscht: Hierdurch wird die Sounddatei, wenn man auf automatische Wiederholung stellt, ohne jegliche Pause wiedergegeben. Bei den meisten anderen Playern hört man eine kurze, aber dennoch störende Pause von einer knappen Sekunde, bevor die Sounddatei wieder von vorne beginnt.

Natürlich ist es wichtig, dass man hier ein wenig mit der Lautstärke experimentiert. Was für einen selbst die richtige Einstellung ist, richtet sich meist in erster Linie nach der Lautstärke und Intensität der zu überdeckenden Hintergrundgeräusche.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Interview mit Iztok Stržinar

Anläßlich des Erscheinens von WriteMonkey 2.0, für das ich im Januar die deutsche Übersetzung fertiggestellt habe, hatte ich die einmalige Gelegenheit, Iztok Stržinar, den Entwickler von WriteMonkey, für das WritersWorkshop E-Zine zu interviewen.

RN: WriteMonkey hat sich in den letzten Jahren von einem anfänglichen Außenseiter zur mittlerweile unbestrittenermaßen besten Zenware-Textverarbeitung für Windows entwickelt. Wie sind Sie zur Programmierung gekommen?

IS: Zunächst einmal bin ich eigentlich kein Programmierer, sondern Journalist und habe daher eine besondere Beziehung zum geschriebenen Wort. Ich habe viele Jahre lang als IT-Journalist für das größte slowenische Computer-Magazin gearbeitet und dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Editoren und Textverarbeitungssysteme eingesetzt. Die Sache ist die: Ich entwickle WriteMonkey nicht als Programmierer, sondern als Schriftsteller - ich weiß daher, was man als Schriftsteller braucht und was nicht. Ich verwende WriteMonkey auch selbst für all meine Schreibprojekte. Meine Erfahrungen mit WriteMonkey stammen daher sozusagen aus erster Hand. Ich glaube, dass das mein größter Wettbewerbsvorteil gegenüber 'echten' Entwicklern ist, die üblicherweise die von ihnen entwickelten Programme selbst niemals verwenden.

RN: Wie Sind Sie auf die Idee zu WriteMonkey gekommen?

IS: Ein ablenkungsfreies Textsystem zu schreiben, also sozusagen Zenware, ist nicht meine Idee gewesen. Ich habe ein solches Programm zum ersten Mal Anfang 2007 gesehen, als ich Writeroom auf dem Mac in Aktion gesehen habe. Das war auf dem Rechner eines Freundes, so dass ich nur einen kurzen Blick darauf werfen konnte - dennoch war es Liebe auf den ersten Blick.

Wie Sie wissen, sind echte - also professionelle - Schriftsteller sehr anspruchsvoll, was ihre Schreibwerkzeuge angeht. Es ist nicht nur die Funktionalität, die zählt, sondern auch das Look&Feel der gesamten Arbeitsumgebung. Ein flexibel anpassbarer Vollbild-Texteditor mit einer minimalistischen Oberfläche ist die logische Antwort darauf. Und das Zen-Konzept beschreibt diesen Ansatz perfekt.

Soweit ich mich erinnere, gab es Anfang 2007 bereits eine Reihe von Windows-Clones von Writeroom: DarkRoom, Q10 und - da bin ich mir nicht ganz sicher - JDarkRoom. Die waren ganz in Ordnung, aber weit von meinem idealen Texteditor entfernt...

Damals hatte ich schon recht solide Programmiererfahrung mit Webanwendungen: PHP, Javascript, sogar Flash Actionscript - aber noch kein Bisschen mit der Entwicklung von Programmen für Windows. WriteMonkey ist mein erstes .net Projekt. Die erste Codezeile, die ich jemals in C# geschrieben habe, lebt vermutlich immer noch irgendwo im Programmcode von WriteMonkey.

RN: Hätten Sie anfangs gedacht, dass WriteMonkey einmal so bekannt werden würde?

IS: WriteMonkey begann ursprünglich als reines Hobbyprojekt und hatte damals nur einen einzigen Zweck: eine Schreibanwendung zu entwickeln, die meinen eigenen, persönlichen Ansprüchen gerecht werden kann. Ich wollte mir sozusagen nur selbst den Rücken kratzen. Natürlich habe ich das Programm schon in einem recht frühen Stadium online veröffentlicht, in ein paar Foren dazu gepostet - und war dann ziemlich überrascht, dass eine ganze Reihe von Leuten das Programm mochte. Es muss etwas Magisches in der schwarzen Oberfläche mit dem Text in der Mitte liegen - denn außer dem schwarzen Bildschirm war da anfangs nicht viel mehr.

RN: Was glauben Sie, woran das liegt?

IS: Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem moderner Textverarbeitungsyssteme ihre Fixierung auf WYSIWYG (What you see is what you get). Sie zwingen einen, in einer Art Druckvorschau zu schreiben. Das ist eine gute Sache für Leute in Büros, die mit Kopieren und Einfügen Briefe aus Textbausteinen zusammenbasteln, aber nicht für Schriftsteller. Warum sollte ich stundenlang auf eine Schrifart starren, die zwar auf dem Papier gut aussieht - aber nicht am Bildschirm? Auch wenn ich Arial in Schriftgrad 11 auf dem fertigen Ausdruck brauche, bevorzuge ich vielleicht dennoch Consolas in Schriftgrad 16 für die Arbeit am Bildschirm. Es ist nur zu gut, dass mein Text auf dem Bildschirm optisch nichts mit der gedruckten (oder exportierten) Version zu tun hat. WriteMonkey ist daher sozusagen eine WYSINWYG-Anwendung (also "Was man sieht, ist NICHT das, was später rauskommt").

RN: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, RTF-Textformatierungen in WriteMonkey zu integrieren?

IS: Schon ganz von Anfang an haben die Anwender nach RTF-Unterstützung gefragt und ich war oft in Versuchung, es ins Programm rein zu nehmen, aber heute denke ich, dass es die richtige Entscheidung war, beim reinen Text zu bleiben. Ich könnte jetzt mit der ganzen Debatte Textverarbeitung contra Schreiben anfangen, aber das lasse ich jetzt mal - Sie kennen diese Debatte ja selbst nur zu gut.

RN: Wie ging es mit der Entwicklung von WriteMonkey weiter?

IS: Nun, früher oder später fand ich heraus, dass ein leerer schwarzer Bildschirm mit schönen Buchstaben zwar angenehm ist, aber dass man doch noch ein paar andere Funktionalitäten benötigt, um wirklich effektiv schreiben zu können. Keines dieser Tools konnte ich in traditionellen Textverarbeitungen finden.

Der Kern der WriteMonkey-Gemeinschaft waren Schriftsteller (von denen viele technisch bewandert sind), und auch die fingen damit an, mein Mailpostfach mit zahllosen Vorschlägen für Verbesserungen und neue Funktionen zu füllen. Viele davon waren hervorragend und ich begann mich zu fragen: Wo zum Teufel sind Microsoft und Konsorten? Warum ist so etwas nicht Bestandteil von Word? Es würde sie nichts kosten, zum Beispiel eine vernünftige Fortschrittsanzeige in der Statuszeile zu realisieren - ich verstehe das bis heute nicht.

RN: Woher kommt eigentlich der Name WriteMonkey?

IS: Es gibt drei Metaphern, die mit diesem Namen verknüpft sind: 'Monkey Mind' aus dem Buddhismus, der geistige Zustand, in dem man sich nicht konzentrieren kann. Der Affe springt andauernd zwischen verschiedenen Dingen hin und her und bringt dabei nichts zustande. Das ist die Sache, die ihn von uns Menschen unterscheidet. Oder so ähnlich… Es ist insofern sowohl amüsant als auch bedeutungsvoll, den Affen im Namen eines solchen Programms zu haben.

Dann gibt es da noch das bekannte Zitat mit den unendlich vielen Affen, die, wenn man sie unendlich lange auf Schreibmaschinen herum tippen lassen würde, irgendwann die kompletten Werke von Shakespeare produzieren würden.

Na ja, außerdem werden professionelle Programmierer oft als 'Code Monkeys' bezeichnet. Was sind dann professionelle Autoren? Mit Sicherheit 'Write Monkeys' ;-)

RN: Wie wird es mit WriteMonkey weiter gehen? Was ist für die Zukunft geplant?

IS: Technisch gesehen verfolge ich bei WriteMonkey einen evolutionären Ansatz. Neue Features entwickeln sich recht spontan, wie sie eben von mir oder von den Anwendern benötigt werden. Ja, ich habe auch eine To-Do-Liste, aber es gibt keinen großen Master-Plan dahinter. Ich muss schlicht und einfach jede Änderung oder Erweiterung mögen. Es gibt ja auch keinen kommerziellen Druck dahinter, der dazu führen könnte, dass sich WriteMonkey in die falsche Richtung entwickelt. Wobei es natürlich nicht so ist, dass ich kein Geld gebrauchen könnte. Es ist zwar eine Menge Arbeit, aber der Spaß daran überwiegt noch immer. Und natürlich die ganzen glücklichen Anwender. Das ist es, was das Projekt am Leben hält.

Ach ja, die weitere Planung… Jetzt, wo gerade WriteMonkey 2.0 erschienen ist, bin ich momentan hauptsächlich an der Bekämpfung von Bugs, die sich noch irgendwo verstecken. Das größte Problem momentan hängt mit den Eingabemethoden der Chinesen, Japaner und Koreaner zusammen. Das neue Feature mit den eingebundenen Kommentaren arbeitet irgendwie nicht richtig mit diesen Sprachen zusammen und ich habe noch keine Ahnung, warum. Das ist besonders schwierig, da ich mich mit diesen Sprachen überhaupt nicht auskenne. Glücklicherweise gibt es da ein paar 'östliche' Anwender, die bereit sind, mir zu helfen.

Wenn ich das erst einmal erledigt habe, gibt es schon ein paar Kandidaten für mögliche neue Features auf meiner Liste, aber ich habe mich noch nicht entschieden, was davon als Nächstes dran kommt.

RN: Das klingt interessant. Was denn zum Beispiel?

IS: In letzter Zeit habe ich viel über eine erweiterte Sprünge-Funktionalität nachgedacht. Neben der aktuellen Funktionsweise - also individuelle Texte nach verschiedenen Formatierungen zu durchsuchen - würde ich gerne eine Art Projektmodus integrieren, der es ermöglicht, viele Einzeltexte zu einem Projekt zusammenzufassen. Wie die Kapitel in einem Roman, zum Beispiel. Es gibt zwei mögliche Ansatzpunkte dafür: entweder der einfache "Alle Dateien in einem Ordner"-Ansatz oder ein vielseitigerer, dateibasierter Datenbank-Ansatz. Mal sehen...

RN: Und was für andere Ideen kämen noch in Frage?

IS: Eine andere Idee ist, eine WriteMonkey API zu entwickeln, die es anderen Entwicklern ermöglicht, zu WriteMonkey beizutragen. Es gibt zum Beispiel eine Menge Anfragen für die Einbindung von Online-Diensten - also die Möglichkeit, direkt aus WriteMonkey in Blogs zu posten, Backups auf Onlinediensten wie Evernote zu speichern, Texte per Mail direkt an den Kindle Reader zu schicken und so weiter. Es wäre nicht sinnvoll, all das in WriteMonkey hinein zu packen. Der richtige Weg ist, so etwas über eine Schnittstelle als Erweiterungen einzubinden.

Ach ja, da gibt es noch eine interessante Sache: Wie Sie wissen, experimentiere ich manchmal mit etwas außergewöhnlichen bis seltsamen Features, die oft als versteckte Boni ihren Weg in WriteMonkey finden. Momentan beschäftige ich mich mit dem Effekt des weißen Rauschens. Analog zum weißen Licht, das ein Konglomerat aller Lichtfrequenzen ist, ist weißes Rauschen das, was wir hören, wenn es eine Vielzahl von Hintergrundgeräuschen aus unterschiedlichen Quellen gibt. Das Plätschern eines Flusses, das Rauschen des Winds in den Bäumen, das Geräusch des Regens… Solche Geräusche können eine äußerst positive Auswirkung auf das Schreiben haben. Zunächst einmal sind sie sehr angenehm und haben einen geradezu hypnotischen Effekt, außerdem maskieren sie sogar bei geringer Lautstärke alle anderen Geräusche wie Unterhaltungen im Hintergrund und blenden sie schlicht und einfach aus.

Stellen Sie sich das nur mal vor: Sie sitzen mit Ihrem Laptop in einem Café und wollen nicht von den lauten Unterhaltungen um Sie herum gestört werden. Setzen Sie Ihre Kopfhörer auf, aktivieren Sie das Feature 'weißes Rauschen' in WriteMonkey und Sie können sich wieder problemlos konzentrieren.

RN: Die Idee klingt gut. Ich habe hier auch schon mit Geräuschen wie dem Knistern eines Kaminfeuers sehr positive Erfahrungen gemacht. Man kann also schon mal sehr gespannt sein, was uns mit WriteMonkey 2.1 erwarten wird. Vielen Dank für das Gespräch und den ausführlichen Einblick in die Entstehungsgeschichte von WriteMonkey.