Sonntag, 22. Februar 2009

Mark Forsters Autofocus-System

Der Zeitmanagement-Experte Mark Forster hat in den letzten Monaten ein neues System für die Erledigung aller laufenden Tätigkeiten entwickelt, das das beliebte GTD-System (Getting Things Done) von David Allen durch seine Einfachheit und Flexibilität in den Schatten stellt. In Forsters Autofocus-System gibt keine minutiös aufgefächerten kontextbezogenen Listen, keinen aufwändigen wöchentlichen Review und keine aufwändige Einschätzung von Aufgaben nach Zeitaufwand, körperlichen und geistigen Anforderungen, sondern nur noch eine einzelne, lange Liste, die nach einem ausgefeilten System wieder und wieder durchgearbeitet wird.

Nach einer Betatester-Phase, in der ich die Vorteile des neuen Systems schätzen gelernt habe, hat Forster sein System kürzlich auf seiner Seite der interessierten Allgemeinheit vorgestellt. Mittlerweile gibt es unter http://www.markforster.net/german auch eine ausführliche deutsche Übersetzung des Autofocus-Systems.

Auf den ersten Blick mag Forsters System wie eine ganz gewöhnliche ToDo-Liste wirken, davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen. Sie brauchen lediglich einen linierten Collegeblock, einen Kugelschreiber und einen Textmarker. Wenn Sie erst einmal ein paar Tage konsequent nach Forsters neuer Methode gearbeitet haben, werden Sie auf den stressfreien, aber äußerst produktiven Ansatz der Autofocus-Methode nicht mehr verzichten wollen.

Sonntag, 15. Februar 2009

Projektplanung und Prioritäten

Ich habe den gestrigen Abend genutzt, um das Layout meines Blogs mal wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Besonders die “In Arbeit” Rubrik bedurfte einer gründlichen Rundumüberholung.

Bei meinen aktuellen Projekten läuft alles nach Plan: In den letzten Tagen habe ich das Worldbuilding für das Science-Fiction-Szenario von “Resurrection” abgeschlossen, ab nächster Woche geht es an den detaillierten Handlungsentwurf.

Parallel dazu habe ich mit dem Rohscript zu “Biomorph” begonnen, einem Science-Fiction-Actionthriller, dessen Konzept schon seit einiger Zeit fertig ausgearbeitet in meiner ‘Ideenschublade’ liegt.

Manche Autoren arbeiten immer nur an einem einzelnen Romanprojekt, bis dieses komplett abgeschlossen ist. Ich persönlich bevorzuge eine andere Methode. Jede Phase der Entstehung eines Romans von der ersten Planung über das Schreiben der Rohfassung bis zur Revision des Manuskripts stellt andere Anforderungen, die man wunderbar miteinander kombinieren kann, wenn man parallel mehrere Projekte in Arbeit hat.

Da ich in meinem Hauptberuf zeitlich sehr stark eingebunden bin, kann ich für meine Zeitplanung immer nur von einem Minimum von täglich einer Stunde ausgehen, das mir für meine Romanprojekte zur Verfügung steht. Diese eine Stunde ist für mein “A-Projekt” reserviert, um dieses innerhalb des geplanten Zeitraums abzuschließen. Für 2008 war dieses A-Projekt mein Workshop “Projekt 52” (wobei ich hierfür im Schnitt weit mehr als eine Stunde pro Tag aufwenden musste), alle geplanten Romanprojekte wurden während dieser Zeit auf den Status “B-Projekt” zurückgestuft. Für 2009 ist mein neues A-Projekt der Science-Fiction-Roman “Resurrection”, den ich parallel zu Staffel 5 von “Projekt 52” schreibe, um verschiedenen Skeptikern zu beweisen, dass es sehr wohl möglich ist, innerhalb eines Jahres mit einem Zeitaufwand nur einer Stunde pro Tag einen kompletten Roman von der ersten Idee bis zum fertigen, überarbeiteten Manuskript  fertigzustellen. ;-)

Es gibt zu jedem Zeitpunkt immer nur ein A-Projekt, dieses hat absolute Priorität. Wenn die Zeit knapp wird, darf sie überall gekürzt werden – nur nicht am laufenden A-Projekt.

“B-Projekte” sind die Projekte, an denen ich in der restlichen mir zur Verfügung stehenden Zeit gezielt arbeite. Der Science-Fiction-Thriller “Biomorph” ist ein solches B-Projekt. Diese Einteilung in A- und B-Projekte hat nichts mit der Qualität der Projekte oder ihrem Potenzial zu tun, sondern lediglich mit ihrer momentanen Priorität. Im Gegensatz zu A-Projekten, von denen es wie gesagt immer nur eines gleichzeitig geben kann, kann es durchaus mehrere B-Projekte geben, die sich in verschiedenen Phasen befinden. Auch “Projekt 52” ist, nachdem ich Ende Dezember 2008 die letzte Lektion fertiggestellt und die erste Staffel abgeschlossen hatte, zu einem “B-Projekt” geworden: Obwohl die Arbeitshefte zu den einzelnen Lektionen permanent überarbeitet, angepasst und erweitert werden und die Betreuung der Teilnehmer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, ist der laufende Zeitaufwand verglichen mit der Laufzeit von Staffel 1 relativ gering, so dass ich mein Hauptaugenmerk meinem neuen Romanprojekt zuwenden kann. Auch mein Blog und die geplante Überarbeitung meiner Homepage fallen in den Bereich “B-Projekte”. Innerhalb dieser Kategorie verteile ich meine Zeit sozusagen nach Lust und Laune. Stagniert eines der B-Projekte mal für ein paar Wochen, weil keine Zeit dafür zur Verfügung steht, ist das kein Beinbruch – Hauptsache, das aktuelle A-Projekt bleibt im Zeitplan.

Und ja, es gibt auch noch “C-Projekte”: Dies sind die noch nicht fertig ausgearbeiteten Romanideen, an denen man eigentlich gar nicht bewusst arbeitet. Dennoch gehen sie einem immer wieder im Kopf herum und gelegentlich kommt einem eine neue Idee für eine Szene, eine Figur oder einen neuen Handlungsfaden. Diese Ideen notiere ich mir auf einem Zettel, damit ich sie nicht aus den Augen verliere, und lege sie in der jeweiligen Projektmappe ab. Mehr Arbeit fällt für C-Projekt nicht an.

Man könnte jetzt einwenden, ob es denn nicht sinnvoller wäre, alle zur Verfügung stehende Zeit in das A-Projekt zu buttern und dieses, wenn tatsächlich mehr Zeit zur Verfügung steht, umso schneller abzuschließen. Mehrere Gründe sprechen für aus meiner Sicht dagegen:

  1. “Resurrection” soll, wie oben erwähnt, ganz bewusst innerhalb eines kompletten Jahres gemäß der Vorgehensweise aus “Projekt 52” mit einem Zeitaufwand von nur einer Stunde pro Tag entstehen. Es ist eine Wette, und mehr Zeit in das Projekt zu investieren, wäre geschummelt.
  2. Frei nach dem Ikea-Slogan “Alles können, aber nichts müssen” ist es für die Aufrechterhaltung der eigenen Motivation wichtig, sich erreichbare Ziele zu setzen. Nähme ich mir vor, jeden Tag drei Stunden an meinem Romanprojekt zu arbeiten, würde es nicht lange dauern, bis ich zutiefst frustriert wäre, da ich an mindestens zwei von drei Tagen mein "Soll” nicht erfüllen könnte. Ich weiß hingegen, dass eine Stunde täglich für mich eine realistische Quote ist. Sobald ich diese Stunde an meinem A-Projekt gearbeitet habe, kann ich mit gutem Gewissen aufhören und weiß, dass ich gut im Plan liege. Am liebsten mache ich dies direkt früh morgens, bevor ich zur Arbeit fahre. Auf diese Weise kann ich den Tag ganz entspannt angehen, da ich meine Priorität A bereits erledigt habe. Sollte ich abends noch Lust und Zeit haben, an einem B-Projekt zu arbeiten, umso besser. Wenn nicht, auch nicht tragisch.
  3. Der Versuch, sich ein ganzes Jahr oder länger ausschließlich auf ein einzelnes Projekt zu konzentrieren, bis dieses ganz abgeschlossen ist, ist schon vielen Romanen ebenso vieler Schriftsteller zum Verhängnis geworden. Sobald der Reiz des Neuen verflogen ist und das Projekt in die Phase “Arbeit” übergeht, füttert einen das Unterbewusstsein mit jeder Menge toller Ideen für andere Romanhandlungen, die einem in diesem Moment alle viel reizvoller als das aktuelle Projekt vorkommen. Gibt man diesem Impuls nach, ist das meist das Todesurteil für das laufende Projekt. Je öfter man dies macht, umso leichter fällt es einem, angefangene Projekte abzubrechen und zu beerdigen, nur um auf den nächsten Zug aufzuspringen. Dies ist eine endlose Spirale, die letztendlich nur dazu führt, dass man niemals auch nur einen Roman zu Ende bringt. Widmet man hingegen dem laufenden Projekt ein festes Zeitkontingent, steht es einem selbstverständlich frei, sich in der restlichen Zeit mit gutem Gewissen mit den neuen Romanideen zu beschäftigen. ;-)
  4. Jede Phase der Entstehung eines Romans stellt andere Anforderungen. Man kann einen Roman mit Kuli und Notizblock wunderbar in einem langen Stau auf der Autobahn oder im Wartezimmer des Zahnarztes planen – ihn dort zu schreiben, ist schon deutlich schwieriger. Genauso kann es sein, dass man abends zu müde ist, um noch mehrere Seiten Rohscript in den Computer zu hämmern, während man durchaus noch in der Lage ist, das bereits fertig geschriebene Rohscript eines B-Projektes noch einmal durchzulesen und zu überarbeiten.

Wenn Sie ebenfalls schreiben (egal ob es sich um Romane oder Sachbücher handelt), sollten Sie die Einteilung in A-, B- und C-Projekte auch für sich einmal in Erwägung ziehen. Oder haben Sie einen ganz anderen Ansatz? Über Kommentare und Anregungen würde ich mich freuen.

Samstag, 14. Februar 2009

Liquid Story Binder XE 3.82 erschienen

Diese Woche ist die neue Version 3.82 des Autorenprogramms Liquid Story Binders erschienen. Das Update umfasst nur kleinere Änderungen im Bereich Druck und Dateiexport – wenn Sie also hier nicht konkrete Probleme haben, können Sie das aktuelle Update ohne weiteres überspringen.

Montag, 9. Februar 2009

Coverdesign

Man kann über das trostlose Wetter der letzten Tage sagen, was man will … aber es gibt einem genug Zeit, am PC herum zu experimentieren. Kürzlich habe ich mir Xara Xtreme als neues Layoutprogramm zugelegt und damit das vorläufige Cover für mein neues Romanprojekt “Resurrection” entworfen (Titelmotiv: Michal Leimann). Hier schon mal ein erster Eindruck für alle Interessierten.

Cover Resurrection

50% Rabatt auf Liquid Story Binder

Das vielseitige Autorenwerkzeug “Liquid Story Binder” von Black Obelisk Software, von dem vor wenigen Tagen die neueste Version 3.81 erschienen ist, gibt es momentan noch in einer Sonderaktion mit 50% Rabatt für nur 22,95$.

Wer vielleicht schon länger mit dem Kauf des Programms geliebäugelt hat, sollte jetzt zugreifen. Ein deutsches Sprachpaket für den Liquid Story Binder gibt es übrigens hier: http://www.blackobelisksoftware.com/Languages/GermanXEPackage.exe

Das Sprachpaket wird nach dem Hauptprogramm installiert. Es übersetzt den größten Teil der Menüs und liefert zugleich ein deutsches Wörterbuch mit 420.000 Einträgen und einen Thesaurus mit 34.000 Einträgen.

Insofta Cover Commander heute kostenlos

Über Giveawayoftheday.com gibt es heute das Grafikprogramm “Cover Commander” zum kostenlosen Download. Das Tool ist z.B. für Autoren von Ebooks perfekt, die gerne ein ‘richtiges’ Bild ihres Buchs als Werbemittel auf ihre Seite stellen wollen.

Die Vollversion kostet normalerweise 69 $ und ist ihr Geld im Vergleich zu ähnlichen Programmen anderer Hersteller durchaus wert. Das Programm ist komplett auf deutsch und bietet eine Reihe beliebig anpassbarer Vorlagen wie Buch, dünnes Buch, Spiralbuch und natürlich diverse Formate für Softwarepackungen.

sample_book3 

Die erzeugten Grafiken lassen sich in ausgezeichneter Renderqualität (inkl. Antialiasing) in verschiedenen Dateiformaten (JPG, GIF, PNG, BMP) exportieren.

Sonntag, 8. Februar 2009

Kostenlos: ConceptDraw MindMap 5 Professional

Im Verlauf von "Projekt 52" empfehle ich häufig den Einsatz von Mindmapping- / Clustering-Tools wie dem kostenlosen Freemind.

Momentan ist das Programm "ConceptDraw MindMap 5 Professional" (kostet normal 200 Dollar) für kurze Zeit kostenlos erhältlich. Eigentlich gab es das Programm als kostenlose Vollversion nur auf den Beilage-DVDs verschiedener englischer Computermagazine, man kann das Programm aber auch (wenn man weiß, wie) direkt von der Herstellerseite herunterladen.Einen kostenlosen Lizenzschlüssel können Sie unter folgendem Link anfordern:

http://www.conceptdraw.com/registration/mm5special.php

Die Version 5.5 für Windows-PCs kann man unter folgendem Link von der Herstellerseite herunter laden:

http://download.conceptdraw.com/full/mindmap/win/CDMindMapProEn.zip

Auch Mac-User gehen nicht leer aus: Die Version für Macs gibt es unter:

http://download.conceptdraw.com/full/mindmap/mac/CDMindMapProEn.dmg

Achtung: Laden Sie das Programm nur über die angebenen Links herunter. Gehen Sie nicht über den offiziellen Download-Bereich von ConceptDraw, da Sie hier nur die neue Version 6.0 herunterladen können, für die der angebotene Lizenzschlüssel NICHT funktioniert.

"MindMap 5 Professional" ist zwar nur auf englisch, ist aber sehr einfach und intuitiv zu bedienen - für mich persönlich das beste Mindmapping-Programm am Markt. Besonders gut gelungen finde ich die Brainstorming-Funktion (erst einfach Punkte notieren und diese erst später zu einer Mindmap ordnen) und die Möglichkeit, komplexe Maps einfach auf mehrere Seiten aufzuteilen.

Da ich nicht weiß, wie lange die kostenlosen Lizenzschlüssel noch angeboten werden, würde ich allen Interessierten empfehlen, direkt zuzugreifen. ;-)

Wieder da...

Nachdem ich mein Blog während des letzten halben Jahres sträflich vernachlässigen musste, bin ich jetzt wieder zurück. ;-)

Was gab es während der letzten Monate Neues? Bei Literra sind weiterhin allmonatlich die neuen Nimrod-Kapitel erschienen, "Projekt 52" ist mittlerweile in die fünfte Staffel gegangen - und die Teilnehmer der ersten Staffel konnten bereits im Dezember letzten Jahres ihre Romanprojekte (größtenteils) erfolgreich abschließen.

Im Januar habe ich zusammen mit der fünften Staffel von "Projekt 52" ebenfalls ein neues Romanprojekt begonnen, das getreu dem Motto von Projekt 52 bis zum Jahresende fertig sein soll. Diesmal handelt es sich um einen Science-Fiction-Horrorthriller mit dem Arbeitstitel "Resurrection".

Ich werde euch in den nächsten Monaten via Blog auf dem Laufenden halten, wie es mit dem neuen Roman und meinen anderen laufenden Projekten voran geht. Für 2009 ist einiges in Planung, ihr könnt also schon mal gespannt sein. ;-)

Sonntag, 18. Mai 2008

LITERRA - Die Welt der Literatur | SEESCHLACHT

17. Mai 2008 - Richard Nordens "Die Prophezeiung der Schlangen" geht in die nächste Runde.
Während die Besatzung der 'Seeteufel' verzweifelt versucht, dem weit überlegenen Viermastschoner 'Streithammer' der Küstenwache von Brinsing zu entkommen, erhält Ouran schlechte Neuigkeiten aus Utland. Um Danea Raitt aus Vascas Todeszellen zu retten, muss er sich mit einem Mann verbünden, auf dessen Loyalität er keinen Silv setzen würde.Das neue Kapitel von Nordens NIMROD finden Sie wie immer in der Specials-Rubrik.
Mehr Infos unter: http:/www.literra.info/specials/index.php?id=35
LITERRA - Die Welt der Literatur | SEESCHLACHT

Bevor ich es vergesse: seit gestern ist das neue Kapitel von "Nimrod - Die Prophezeiung der Schlangen" bei Literra online... Ich wünsche allen Nimrod-Fans viel Spaß beim Lesen!

Dienstag, 26. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben, Teil 6: Q10

Q10 (http://www.baara.com/q10/) ist der unangefochtene Platzhirsch unter den kostenlosen WriteRoom-Alternativen, die bislang für Windows entwickelt worden sind. Das ist auch der Grund, warum ich mir dieses Tool als krönenden Abschluss für den Überblick über die ZenWare-Schreibprogramme aufgehoben habe.

Ich bin nicht besonders leicht zu begeistern, aber Q10 schafft es, in jeder Beziehung zu punkten und alle Konkurrenten gnadenlos zu deklassieren.

Um keinen halben Roman über die Vorzüge von Q10 zu schreiben, hier im schnellen Abriss die wichtigsten Features und Pluspunkte:

  • klein und handlich, der Installer hat gerade einmal 1 MB (inklusive Rechtschreibprüfung, ohne nur 400 KB!)
  • Inklusive deutscher Übersetzung
  • komfortable Funktionsübersicht mit F1
  • Schriftart und -größe lassen sich genauso frei anpassen wie die Farbkombination
  • absolut portabel: läuft direkt vom USB-Stick ohne lokale Installation auf einem PC
  • frei definierbare Einzüge, Zeilen- und Absatzabstände
  • auf Wunsch Erstzeileneinzug
  • AutoKorrektur
  • deutsche Rechtschreibprüfung (man muss nur die OpenOffice-Wörterbuchdatei ins Programmverzeichnis entpacken!)
  • Notizen können als Textmarken (z.B. für Kapitelüberschriften) per Knopfdruck angesteuert werden
  • integrierter Timer lässt sich auf eine beliebige Zeitdauer stellen (ideal für Timed Writing!)
  • Timer zählt auch die in dieser Zeit geschriebenen Wörter
  • Zielvorgaben (z.B. Ziel: 3.000 Wörter für eine Kurzgeschichte)
  • Schnelltexte
  • mehrere Wortzähler z.B. auf Kapitel- oder Szenenebene
  • abschaltbare Schreibmaschinengeräusche (frei konfigurierbar, zusätzliche Soundfiles können heruntergeladen werden)
  • Text wird automatisch in frei wählbaren Zeitabständen gespeichert
  • Legt beim Speichern auf Wunsch eine Backup-Datei an
  • unauffällige, dezente Leiste mit Wordcount, Uhr etc. am unteren Bildschirmrand (kann auch ausgeblendet werden)
  • frei definierbare Formel zur Ermittlung der Seitenzahl
  • braucht weder .Net Framework noch Java

Klar, auch Q10 ist im Prinzip nichts anderes als ein simpler Texteditor, und mehr will Q10 auch gar nicht sein. Kein Fett, Kursiv oder andere Formatierungsoptionen. ZenWare eben... Aber wenn man ein solches reines Schreibprogramm sucht, ist Q10 die uneingeschränkt erste Wahl. Selbst auf älteren Rechnern wie einem Pentium 1 läuft Q10 sauber, schnell und stabil und bietet dabei einen Funktionsumfang rund ums kreative Schreiben, von dem Word-Anwender nur träumen können.

Meine Gesamtwertung für Q10:  9,9/10 Punkten (ein bisschen Spielraum für Verbesserungen gibt es ja immer...) ;-)

Abschließende Gesamtwertung (wie immer natürlich rein subjektiv und somit absolute Geschmackssache):

Platz Programm Homepage Punkte
1 Q10 http://www.baara.com/q10/ 9,9/10
2 Dark Room http://they.misled.us/dark-room 6/10
3 WriteMonkey http://pomarancha.com/writemonkey/ 5/10
4 JDarkRoom http://www.codealchemists.com/jdarkroom/ 3/10

Montag, 25. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben, Teil 5: WriteMonkey

Der 'Schreibaffe' WriteMonkey (http://pomarancha.com/writemonkey/) ist ein relativ junger WriteRoom-Klon. Bereits in der jetzigen Version 0.7.9 bietet WriteMonkey einige Möglichkeiten, die es von DarkRoom und JDarkRoom absetzen: Neben (abschaltbaren) Schreibmaschinengeräuschen bietet WriteMonkey die Möglichkeit, vier verschiedene Kombinationen von Hintergrundfarbe, Schriftfarbe und Schriftart fest zu hinterlegen und diese per Knopfdruck abzurufen.

Das Feature mit den Schreibmaschinengeräuschen ist natürlich absolute Geschmackssache. Ich mag solche Spielereien (genau wie das Freewaretool HomeTypist) an sich ganz gerne, aber ausgereift ist das Feature bei WriteMonkey noch nicht, da jede Taste (incl. Return und Backspace) denselben Ton hinterlegt hat. Wenn man schon Schreibmaschinen-Atmosphäre simulieren möchte, dann doch bitte richtig. ;-)

Genauso eine überflüssige Spielerei wie die Transparenz bei DarkRoom ist die Option bei WriteMonkey, sich per Knopfdruck eine zufällige Farbkombination aus Schriftfarbe und Hintergrundfarbe zuweisen zu lassen. 95% der so erstellten Kombinationen erzeugen eine ganz erlesene Mischung aus Kopfschmerz und Brechreiz ... oder wollten Sie schon einmal mit rosa Schrift auf einem hellgrünen Hintergrund tippen? ;-)

WriteMonkey hat durchaus das Potenzial, sich zu einem guten Programm zu entwickeln, aber auf dem jetzigen Stand kommt es nur auf 5/10 Punkten. Also zwar deutlich besser als JDarkRoom, aber (meiner Meinung nach) immer noch etwas schwächer als der Klassiker DarkRoom.

Sonntag, 24. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben, Teil 4: JDarkRoom

JDarkRoom (http://www.codealchemists.com/jdarkroom/) ist eine weitere kostenlose Alternative zu WriteRoom. Im Gegensatz zu DarkRoom, das ich gestern etwas näher beleuchtet hatte, setzt JDarkRoom (wie das J vor dem Namen schon andeutet) auf Java. Da Java allein allerdings schon ein absolutes Ressourcenschwein ist (Speicherplatzbedarf ab 25 MB aufwärts bis auf über 100 MB...), kann JDarkRoom hier nicht unbedingt punkten.

Der Funktionsumfang ist noch bescheidener als bei DarkRoom. Man hat nur vier Basisschriftarten zur Verfügung (während DarkRoom die Verwendung beliebiger Schriftarten erlaubt). Diese sind zwar durch die Bank weg gut lesbar, dennoch finde ich dies eine unnötige Einschränkung, da ich so z.B. meine Favoritenschriftart "American Typewriter" nicht einsetzen kann.

Weitere Features sucht man vergeblich. Die einzige Option, die es DarkRoom voraus hat, ist die Möglichkeit, mit STRG+L für ein bis zwei Sekunden einen Wordcount am unteren Bildschirmrand einzublenden. Dieser verschwindet allerdings extrem schnell von alleine und bietet nicht die Möglichkeit, z.B. die Textlänge in Seiten zu zählen.

Gesamtwertung: 3/10 Punkten, somit in so ziemlich jeder Beziehung ein ganzes Stück schlechter als der gestrige Testkandidat DarkRoom, der es immerhin auf 6/10 Punkten brachte.

Freitag, 22. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben, Teil 3: DarkRoom

DarkRoom (http://they.misled.us/dark-room) ist eine kostenlose Windows-Alternative zum pragmatischen Macintosh-Schreibprogramm WriteRoom. Wie WriteRoom will auch das auf dem Microsoft .Net Framework 2.0 basierende DarkRoom eine ablenkungsfreie Schreibumgebung für Autoren bieten.

Das Programm ist recht spartanisch ausgestattet und wird scheinbar nicht mehr sonderlich intensiv weiter entwickelt (die aktuelle Version 0.8b ist von November 2006).

Über das Optionsmenü kann man Basiseinstellungen wie Schriftart und Schriftgröße ebenso wie die Kombination aus Schrift- und Hintergrundfarbe verändern. Optisch ansprechend gelungen ist das sogenannte Neutral Highlighting: beim Markieren passt sich die Farbe für die Hinterlegung automatisch an die gewählte Schriftfarbe an.

Mehr ein optisches Gimmick als eine echte Innovation ist die Option, die Transparenz des Schreibfensters stufenlos einzustellen. Man sieht also hinter dem Text den Desktop oder die anderen momentan aktiven Anwendungen durchleuchten wie durch eine halb transparente Folie. Dem ablenkungsfreien Schreiben, das Programme wie DarkRoom eigentlich unterstützen wollen, kann das zumindest meiner Meinung nach kaum zuträglich sein. ;-)

In Verbindung mit den gelegentlichen Problemen, die DarkRoom beim Umschalten in den Vollbildmodus hat (manchmal bleibt die störende Titelleiste sichtbar oder die Taskleiste wird nicht ausgeblendet) ist DarkRoom nur eingeschränkt empfehlenswert.

Als Vorreiter der WriteRoom-Alternativen hat DarkRoom bei mir noch einen kleinen Sympathiebonus, daher kommt DarkRoom auf eine Gesamtwertung von 6/10 Punkten.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben, Teil 2: Die passende Textverarbeitung

Microsoft Word ist für Schriftsteller genauso geeignet wie eine Microsoft Project für die Planung eines Familienausflugs ins Phantasialand. Das mag zynisch klingen, entspricht aber den Tatsachen. Abgesehen von dem Live-Wordcount, den Word 2007 als erster Spross der Gates-Familie anbot, ist Word mehr für profane Geschäftsbriefe und semiprofessionelles Layout geeignet als für kreatives Schreiben. Offengestanden brauche ich kein Textverarbeitungssystem, das im laufenden Betrieb kolossale 80 MB Speicher (und mehr) frisst, nur um einen Artikel, eine Kurzgeschichte oder von mir aus auch einen Roman zu schreiben.

Es geht mir dabei nicht nur um das riesige, unhandliche Programm oder die auf ein Vielfaches der notwendigen Größe aufgeblähten Dateien. Auch wenn OpenOffice2.3 hier vieles besser macht (haben Sie schon mal ein großes Word-Dokument im OpenOffice-Format gespeichert? Die Dateien schmelzen hier oft ohne Funktionalitätsverlust auf weniger als die Hälfte ihrer ursprünglichen Größe zusammen...), bleibt dennoch die überladene Funktionalität.

Word und OpenOffice Writer haben ganz klar ihre Berechtigung, wenn es in der finalen Phase eines Manuskripts an Layout und Feintuning geht, aber zum Schreiben gibt es einfachere und (meiner Meinung nach) bessere Programme. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Word viel zu sehr zum Herumspielen und Ausprobieren reizt. Ändern wir doch mal hier den Zeilenabstand oder den Einzug, vielleicht mal eine andere Schriftart oder eine etwas geringere Zeichengröße... Das man dadurch mit dem eigentlichen Schreiben nicht wirklich voran kommt, ist einem ja selbst klar - aber man hat zumindest das Gefühl, etwas halbwegs Produktives zu tun.

Das erste Programm, das im modernen Retro-Stil (was für ein Gegensatz in sich!) versuchte, zu den Wurzeln zurückzukehren, war wohl das (nur für Macint0sh erhältliche) WriteRoom (http://hogbaysoftware.com/products/writeroom). Ein schwarzer Bildschirm mit grüner Schrift (was übrigens bei längerem Arbeiten äußerst augenfreundlich ist), dafür weder überladene Menüs noch großartige Formatierungsmöglichkeiten. Als Zyniker könnte man sagen: Toll, 25$ für einen simplen Texteditor (denn viel mehr Möglichkeiten bietet WriteRoom wirklich nicht). Aber das würde den Kern dieser Software nicht wirklich treffen.

Der Nutzen von Programmen wie WriteRoom liegt vielmehr darin, dem Schreibenden alle Ablenkungen zu nehmen. Mensch und Text Auge in Auge ... wie in den Tagen der fast vergessenen Schreibmaschine. Hemingway hätte vermutlich seine Freude daran gehabt. Es gibt kein links oder rechts am blinkenden Cursor vorbei, keine verspielten Menüs oder sonstigen Glöckchen und Schellen. Da bleibt einem nur, den Stier - also den Text - bei den Hörnern zu packen, wenn man nicht stumm und steif wie ein Silvesterkarpfen vor dem Bildschirm hocken bleiben will. Eigentlich doch ein hervorragendes Konzept, oder?

Glücklicherweise ist das Konzept von WriteRoom nicht der kleinen Mac-Gemeinde vorbehalten, sondern eine ganze Reihe von Entwicklern hat sich in den letzten Jahren daran gemacht, Alternativen zu WriteRoom für Windows zu entwickeln. Die vier interessantesten Vertreter dieser aufgrund ihrer minimalistischen, pragmatischen Konzeption mittlerweile oft als 'Zen-Ware' klassifizierten Art von Software werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben, Teil 1: Email-Blocks

Wenn man einmal bewusst darauf achtet, fällt einem erst auf, wie oft man über den Tag verteilt nach Emails schaut. Die meisten von uns haben inzwischen (da man ja dank DSL Flatrate ohnehin fast rund um die Uhr online ist...) ihre Mailprogramme so eingestellt, dass sie alle fünfzehn Minuten (oder sogar noch öfter) nach neuen Mails schauen und diese vom Server holen. Bei mir war der Rhythmus mittlerweile bei fünf Minuten angekommen. Und wenn das 'Bing' eine neue Nachricht ankündigt, schaut man üblicherweise auch nach.

Mails sind immer ein bisschen wie eine Lotterie, sozusagen die Kinderüberraschungs-Eier für Erwachsene. Es könnte ja etwas ganz Wichtiges, Lustiges oder Interessantes sein, was da in der Wundertüte Posteingang auf uns wartet. Ist es natürlich in der Praxis meistens nicht. Einer meiner Freunde hat ein wirklich passendes Maileingangs-Jingle: "Sie haben Spam!" ;-)

Was nach der (mehr oder minder) erfolgreichen Arbeit des Spamfilters noch übrig bleibt, ist meist mit Arbeit verbunden. Auf gut Deutsch: sobald man die Mail aufgemacht hat, hat man das Gefühl, die Mail auch sofort bearbeiten zu müssen. Besonders bei Mails, für die eine Lesebestätigung angefordert wird. Verschickt man die nun oder nicht? Sendet man eine, rechnet der Absender mit einer raschen Antwort/Erledigung seines Anliegens. Sendet man keine, ahnt der Absender der Mail meist, dass man aus eben diesem Grund keine Bestätigung geschickt hat. Email-Psychologie oder: wie man sich selbst künstlich unter Druck setzen kann.

Ein guter Kompromiss ist hier der Einsatz des kostenlosen Mailclients Dreammail (Deutsche Seite: http://www.dreammailer.de). Optisch ähnlich wie Outlook gestaltet und zugleich sehr klein (das Programm hat nur ein paar MB und lässt sich theoretisch sogar vom USB-Stick aus starten) hat dieses Programm ein wunderbares Feature: Man kann eine Lesebestätigung "verschieben", indem man sich von Dreammail beim nächsten Öffnen der Mail nochmals daran erinnern lässt. :-)

Den inneren Zwang, jede Email sofort beantworten zu müssen, sollte man sich ohnehin abgewöhnen. Nur, weil eine Nachricht innerhalb von Sekunden beim Empfänger ankommt, muss man sie nicht ebenso schnell beantworten. Niemand fühlt sich gezwungen, direkt nach dem Öffnen des Briefkastens sofort an den Computer oder zur Schreibmaschine zu rennen, alle eingegangenen Briefe sofort zu beantworten und dann direkt zum nächsten Briefkasten zu rasen, um die Antworten möglichst umgehend wieder auf die Reise zu schicken. Bei Briefen lassen wir uns Zeit, bei Emails nicht. Warum eigentlich? Wenn das Thema dringend und wichtig ist, sollte man es besser telefonisch klären ... und falls nicht, ist die Beantwortung der Mail auch nicht so eilig.

Ein erster Schritt in die (meiner Meinung nach) richtige Richtung ist, das automatische Abholen der Mails zu deaktivieren. Ich habe runde zehn (teils geschäftliche, teils private) Mailkonten. Wenn es danach geht: irgendwo kommt immer etwas an. Abgesehen von meinen geschäftlichen Mailkonten, die ich tagsüber zumindest alle zwei Stunden auf neue Mails prüfe, hole ich Mails mittlerweile (wenn ich nicht gerade explizit auf eine bestimmte Mail warte) nur noch einmal morgens und einmal abends ab. Eingehende Mails werden dann gebündelt abgearbeitet und beantwortet - man glaubt gar nicht, wieviel Zeit man dadurch auf den Tag gerechnet effektiv spart.

Ich kann jedem nur empfehlen, es selbst einmal für sich auszuprobieren. Je schwerer einem dieser Gedanke fällt, umso nötiger ist dieser Schritt. Es ist ähnlich wie der Versuch, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die ersten Tage fallen einem verdammt schwer und man erwischt sich immer wieder dabei, wie tagsüber der Finger mit der Maus in Richtung "Senden/Empfangen" zuckt. Aber sobald man diese anfänglichen 'Entzugserscheinungen' erst einmal abgeschüttelt hat, kann man die zusätzlich gewonnene, nicht durch ein permanentes Mailbombardement zerrissene Zeit genießen und effektiv nutzen.

Dienstag, 19. Februar 2008

Ablenkungsfreies Schreiben

Je mehr die Technik voranschreitet und wir immer und überall vernetzt und erreichbar sind, umso schwieriger wird es, den Computer als reines Schreibwerkzeug zu verwenden. Dank DSL-Flatrate ist man rund um die Uhr online und von allen wichtigen - und unwichtigen - Dingen des Lebens erreichbar. Ob es nun das Bing einer eingehenden Mail (am Besten noch mit einem schönen Vorschaufensterchen in der Bildschirmecke...) oder die Versuchung ist, 'nur mal eben schnell' etwas im Internet zu recherchieren oder 'mal eben' die neuen Beiträge der Lieblings-RSS-Feeds zu lesen - Zeitfresser lauern überall.

Viele Wenigs ergeben bekanntlich ein Viel, und ehe man sich versieht, sind die zwei Stunden, die man sich eigentlich für's Schreiben reserviert und frei gehalten hatte, auf ein läppisches halbes Stündchen zusammengeschrumpft. Und lohnt es sich da denn überhaupt noch, mit dem Schreiben anzufangen? Dann beantwortet man doch lieber schnell noch ein paar dringende Mails (hätte man ja spätestens in ein paar Stunden eh erledigen müssen, flüstert einem der innere Schweinehund heimtückisch zu...) - und schon ist der mühsam reservierte Freiraum endgültig verstrichen und vorbei ... der Alltagsstress hat einen wieder eingeholt.

Aber welche Möglichkeiten hat man überhaupt, um sich diesen allgegenwärtigen Ablenkungen zu entziehen und wirklich effektiv mit seinen Projekten voran zu kommen? Auf eine einsame Insel auswandern oder sich für ein paar Wochen zu schweigsamen Trappistenmönchen ins Kloster zurückzuziehen kommt für die meisten von uns nicht in Frage ... wobei ich die einsame Insel (höchstens noch mit ein paar schweigsam lächelnden Südseeschönheiten) im direkten Vergleich zweifellos vorziehen würde.

In den nächsten Wochen werde ich verschiedene Möglichkeiten testen und in diesem Blog über den Erfolg (oder Misserfolg?) diese Maßnahmen berichten. Auf die Ergebnisse (und ihre Auswirkungen auf meine Produktivität) bin ich selbst schon gespannt.

Montag, 18. Februar 2008

10-Finger-Training

Beherrschen Sie das 10-Finger-System oder schreiben Sie noch nach dem Adler-Such-System (auch bekannt als Terror-System: es ist minütlich mit einem neuen Anschlag zu rechnen... ;-))? Spaß beiseite, das Zehn-Finger-System ist nicht nur für Schriftsteller, sondern auch für Blogger, Studenten und jeden anderen, der größere Mengen Text herunter rattern muss, fast schon unverzichtbar.

Ein kleines Freeware-Tool, mit dem man seine Maschinenschreibkenntnisse trainieren und verbessern kann, findet man unter http://www.rapidtyping.com. Die an eine Mischung aus Playstation Portable und tropischem Aquarium erinnernde Benutzeroberfläche ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber das Programm selbst ist wirklich gut und effektiv: Zunächst sollte man die Benutzeroberfläche über die rechte untere Ecke "groß ziehen" und dann über die Optionen (das kleine Schraubenschlüssel-Symbol) die Sprache auf Deutsch umstellen.

Danach steht einem effektiven Training nichts mehr im Weg. ;-)

Sonntag, 17. Februar 2008

"Zehn vor Zwölf" bei Amazon wieder ab Lager verfügbar

Wie ich gerade gesehen habe, hat Amazon momentan noch ein paar Exemplare von "Zehn vor Zwölf" ab Lager verfügbar (sogar versandkostenfreie Lieferung). Wer noch kein Exemplar hat, kann jetzt also spontan zugreifen. ;-))

Geben Sie Ihren Figuren ein Gesicht

Eines der häufigsten Probleme vieler Schriftsteller ist, dass sie keine genaue Vorstellung davon haben, wie ihre Romanfiguren eigentlich aussehen. Es gibt eine ganze Reihe von Lösungsansätzen hierfür, von detaillierten Charakterbögen bis dazu, dass man Fotos von Personen aus Zeitungen und Zeitschriften ausschneidet.

Eine schnelle und einfache Lösung stellt der kostenlose Online-Generator Morphases (http://morphases.com/editor/) dar: Innerhalb weniger Sekunden können Sie, beginnend mit einem Zufallsgesicht, die Gesichter beliebiger Charaktere zusammenstellen.

Es gibt zwar in Morphases so weit ich sehe keine Möglichkeit, Bilder zu exportieren, aber hier kann man sich mit einem beliebigen Screencapturing-Tool wie z.B. dem von Irfanview (kostenloser Bildbetrachter) behelfen: Starten Sie Irfanview, gehen Sie mit C in den Capturing-Modus und bestätigen mit Enter.

Gehen Sie dann auf die Seite mit Ihrem selbst zusammengestellten Gesicht und drücken Sie STRG + F11. Sie sehen nun ein Foto der kompletten Bildschirmseite in Irfanview. Jetzt ziehen Sie mit der Maus einfach einen Rahmen um das Gesicht. Diesen Rahmen können Sie anschließend mit der Maus noch 'feintunen', indem Sie die Kanten in beliebige Richtungen ziehen. Sobald Sie mit dem gewählten Bildausschnitt zufrieden sind, drücken Sie STRG + Y, um das Bild auf diesen Ausschnitt zuzuschneiden.

Das fertige Bild können Sie unter dem Namen der Romanfigur abspeichern (am besten als JPG-Datei mit 85% Qualität).

Dieses Feature lässt sich wunderbar mit dem Liquid Story Binder XE verknüpfen, indem Sie die Bilder in die Dossiers zu den jeweiligen Charakteren importieren. Wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.  ;-)

Sonntag, 27. Januar 2008

WritersWorkshop - Providerwechsel und Neubeginn

Seit vorgestern ist WritersWorkshop.de vorübergehend nicht erreichbar. Dies ist zunächst einmal kein Grund zur Beunruhigung. Der vorübergehende 'tote Link' hängt damit zusammen, dass ich mit meinem Internetprojekt zu einem anderen Provider umgezogen bin, da Puretec die benötigten Leistungsmerkmale nicht zur Verfügung stellen konnte. Wenn alles glatt geht, wird WritersWorkshop.de noch heute Abend mit einem neuen Gesicht wieder online gehen, vorerst allerdings ausschließlich als neue Heimat für 'Projekt 52' (das sich weiterhin auch auf meiner Homepage im Bereich Workshops wiederfindet).

Der Grund für diese Entwicklung liegt darin, dass ich das bisherige Konzept von WritersWorkshop, kostenlose Tutorials und Artikel für Schriftsteller, Buch- und Softwarereviews etc. anzubieten, im Alleingang nicht mehr aufrecht erhalten kann, ohne entweder meine Romanprojekte oder die laufenden Workshops zu vernachlässigen. Ich hatte in diesem Zusammenhang mit einer ganzen Reihe von Autoren gesprochen, aber leider hatte keiner von ihnen die Zeit und das Engagement, sich bei WritersWorkshop.de mit einzubringen. Daher habe ich mich zu diesem neuen Konzept für WritersWorkshop entschieden.

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