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Dienstag, 25. Dezember 2007
Kapitel 19 von 'Nimrod - Im Schatten der Zehn' bei Literra online
Montag, 24. Dezember 2007
Fröhliche Weihnachten
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Sonntag, 23. Dezember 2007
Winter Wonderland
Nachdem ich am Freitag den letzten 'regulären' Arbeitstag für dieses Jahr hatte, habe ich die letzten beiden Tage genutzt, um etwas Abstand vom Alltagsstress zu gewinnen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Durch den beruflichen Stress der letzten Monate hatte mein Manuskript zwar stagniert, mir aber auf der anderen Seite auch Gelegenheit gegeben, während langer Autofahrten über einzelne Details der Handlung noch einmal nachzudenken. Es ist schon interessant, was man über die wahren Motive der eigenen Figuren Neues erfährt, wenn man sich einmal in aller Ruhe 'mit ihnen unterhält' - und sie mit der einen oder anderen unbequemen Frage konfrontiert.
Für diejenigen, die selbst nicht schreiben, mag das ein wenig verrückt klingen - aber jeder, der schon einmal einen Roman geschrieben hat, wird wissen, wovon ich rede.
Es sind interessante Dinge, die man so erfährt. Heimliche Schwächen oder ungeahnte Stärken der Charaktere, die vielleicht nicht einmal ihnen selbst in dieser Form bewusst waren. Heimliche Wünsche oder latente Ängste, die die zukünftige Entwicklung dieser Charaktere in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Ausgezeichneter Freeware Outliner
Eine Alternative ist auch die Suche nach neuer Software, die einem den Schriftstelleralltag leichter und angenehmer gestalten könnte. Man kann sagen, was man will: schicke neue Kugelschreiber oder Notizbücher sind einfacher zu finden. Meist landet man nach dem Ausprobieren der neuen Programme, wenn der Reiz des Neuen erst einmal verflogen ist, doch recht schnell reumütig wieder bei seinem altbewährten Programm. Aber manchmal findet man im fast unüberschaubaren Wust des Software-Dschungels doch die ein oder andere neue Perle, die das Zeug hat, die bisherigen Favoriten von ihrem angestammten Platz zu verdrängen. Eines dieser Programme ist SEO Note, ein Freeware-Outliner.
SEO Note (http://www.seonote.info) ist ein innovativer, sehr komfortabler Outliner, den jeder Autor sich einmal näher anschauen sollte. Seine zwei Hauptnachteile sind erstens das proprietäre Datenformat (SEO Notes speichert nicht in einzelnen RTF-Dateien, sondern in einer einzelnen SEO-Datei) und zweitens das Fehlen mehrsprachiger Übersetzungen (Menüs nur in englischer Sprache).
Wenn man über diese zwei kleinen Mankos (die vielleicht in einer späteren Version noch behoben werden) hinwegsieht, bekommt man kostenlos einen ganz hervorragenden Outliner mit tabulatorgesteuertem Interface, der mir speziell für das Planen und Konzipieren von Romanideen noch ein Eckchen besser als ScribblePapers gefällt.
Sobald ich mich etwas intensiver mit SEO Notes beschäftigt habe, werde ich vermutlich mal einen etwas ausführlicheren Testbericht auf WritersWorkshop.de online stellen.
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Samstag, 15. Dezember 2007
Puzzlesteinchen und Dominoeffekte
Manchmal allerdings scheint eines der neu entdeckten Puzzleteile überhaupt nicht ins Bild zu passen. Es ist wie bei einem Kreuzworträtsel, bei dem der 'griechische Philosoph' nach dem Ergänzen eines Quereintrags plötzlich auf 'TMS' endet. Kurzum, das neu entdeckte Puzzleteil scheint einfach nicht in den Rahmen zu passen. Andererseits ist es aber viel zu faszinierend, um es einfach wieder ungenutzt zur Seite zu legen. Wenn es in dieses Puzzle gehört, dann hierhin! Und so drückt, presst und hämmert man, bis das Teil schließlich an Ort und Stelle sitzt. Nur um dann allerdings kurz darauf festzustellen, dass man dadurch einige andere Teile voll und ganz aus ihrer Verankerung gerissen hat. Was tun? Das Rad zurückdrehen und alles wieder rückgängig machen?
Zugegeben, manchmal tut man das. Es kommt darauf an, wie groß die 'Kollateralschäden' sind, die man durch das Einfügen des neuen Handlungselement an seiner bisherigen Planung anrichtet. Manchmal nimmt man das neue Teil mit einem bedauernden Seufzen wieder aus dem Spiel und verstaut es in der Schublade bei all den anderen wunderschönen, aber nicht richtig passenden Puzzlesteinchen - in der leisen Hoffnung, irgendwann einmal das passende Puzzle für diesen Stein zu finden.
Aber es gibt auch Fälle, in denen das neue Puzzlesteinchen, bis man sich halbwegs zu einem solchen Schritt durchgerungen hat, schon Wurzeln geschlagen hat, die nach allen Seiten austreiben, ungeahnte Verbindungen zu anderen Teilen aufbauen und alles nicht Passende gnadenlos aus dem Weg drängen. Fegt man die herausgesprengten Trümmerstücke zur Seite, entdeckt man meist, dass das neue Bild, auch wenn bisher nur lückenhaft erkennbar, viel schöner und faszinierender als das ursprüngliche Motiv ist.
Manchmal kann sich das zu einem regelrechten Dominoeffekt entwickeln, der kaum noch einen Stein auf dem anderen lässt. Kritisch wird dies besonders dann, wenn es nicht bei der Planung, sondern erst beim Schreiben oder (noch schlimmer) bei der Überarbeitung eines Romans passiert. Ehe man sich versieht, ist man in seiner Zeitplanung gleich um einige Wochen oder sogar ein paar Monate zurückgeworfen. Aber ich denke, das ist es wert. Immer noch besser als der Gedanke, am Schluss beim Blick auf den eigenen Roman bedauernd sagen zu müssen: 'Hättest du es so umgebaut, wie du es mal vorhattest, wäre es eine ganze Klasse besser geworden.' ;-)
Freitag, 14. Dezember 2007
Redesign Autorenwebsite
Sonntag, 9. Dezember 2007
Update Liquid Story Binder und deutsche Übersetzung
Sie finden die neue Version der deutschen Übersetzung als gezippte Datei mit Installationsanweisung auf meiner Homepage im Bereich Downloads. Voraussichtlich in einigen Tagen wird sie nach ein paar abschließenden Tests als offizielles Languagepack (mit richtigem Installer) auf der Seite von Black Obelisk Software veröffentlicht werden.
Bis dahin schon einmal viel Spaß beim Ausprobieren! Für Hinweise und Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit dankbar.
Freitag, 30. November 2007
'Nimrod' und 'Zehn vor Zwölf' schnell und günstig über Buch24.de
Sonntag, 25. November 2007
Deutsche Übersetzung Liquid Story Binder XE
Sie finden die deutsche Übersetzung als gezippte Datei mit Installationsanweisung auf meiner Homepage im Bereich Downloads.
Viel Spaß beim Ausprobieren! Für Hinweise und Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit dankbar.
Samstag, 24. November 2007
'Nimrod - Im Schatten der Zehn' im Buchhandel erhältlich
'Zehn vor Zwölf' im Buchhandel erhältlich
Tutorial Liquid Story Binder
Viele Leser haben sich wahrscheinlich gewundert, warum in den letzten zwei Wochen keine weiteren Folgen des Tutorials zu Liquid Story Binder auf Writersworkshop.de erschienen sind. Der Grund ist die momentan laufende Weiterentwicklung des Programms, die ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Ich bin bereits seit einigen Wochen mit dem Hersteller Black Obelisk Software im Gespräch, um eine deutsche Lokalisierung von Liquid Story Binder zu ermöglichen. Vor wenigen Tagen ist nun die neue Version 2.0.1 (ein kostenloses Update für alle registrierten Benutzer von Liquid Story Binder) erhältlich, die eine Übersetzung der Menüs in andere Sprachen ermöglicht.
Ich bin momentan noch dabei, die Menüeinträge ins Deutsche zu übersetzen und die endgültige Fassung mit Black Obelisk Software abzustimmen. Eine Vorabversion der deutschen Menüs wird im Verlauf des morgigen Tages zusammen mit einer kurzen Installationsanleitung im Downloadbereich meiner Homepage http://www.richardnorden.de/downloads.php erhältlich sein. Bitte achten Sie darauf, dass Sie vor der Installation der deutschen Übersetzungen Ihre Liquid Story Binder Version auf 2.0.1 aktualisiert haben müssen.
Parallel werde ich die beiden ersten Tutorials noch an die übersetzten Menüs anpassen, ab nächster Woche geht es dann wie versprochen mit dem Tutorial für die Baukästen ('Builder') weiter. Ich möchte mich für die kleine Verzögerung im Ablauf des Tutorials entschuldigen, denke aber, dass die deutschen Menüs auch einen guten Teil dazu beitragen werden, dass auch Neueinsteiger gut in die Möglichkeiten von Liquid Story Binder herein kommen.
Sonntag, 11. November 2007
Neue Version 1.91 von Liquid Story Binder erhältlich
Neue Version 1.65 von PageFour
Sonntag, 4. November 2007
Neuer Workshop 'Projekt 52 - Von der Idee zum fertigen Roman'
Der Workshop "Projekt 52 - Von der Idee zum fertigen Roman" führt die Teilnehmer in 52 Lektionen von der ersten, vagen Idee für einen Roman bis zum fertigen, überarbeiteten Manuskript, das man mit gutem Gewissen an einen Verlag einsenden kann.
Der Kurs ist nicht auf bestimmte Genres festgelegt. Sie können anhand der Lektionen des Kurses ebenso gut Mainstream wie Thriller, Fantasy, Science-Fiction, Romanzen, Horror oder jedes andere Genre schreiben. Auch wenn wir in manchen Lektionen bestimmte Aspekte einzelner Genres näher beleuchten werden, sind dennoch 95% der Kursinhalte genreunabhängig.
Die Schutzgebühr für den kompletten einjährigen Workshop beträgt 19,- €. Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich bis zum 31.12.2007 über das Kontaktformular von WritersWorkshop mit einer kurzen, formlosen Mail anmelden (bitte nicht vergessen, die eigene Email-Adresse mit anzugeben). Diese Anmeldung ist vorerst unverbindlich.
Die Lektionen werden jeweils pünktlich in der Nacht von Freitag auf Samstag per Email zugeschickt, so dass Sie das komplette Wochenende zum Durcharbeiten Ihrer Lektionen nutzen können. Sie erhalten alle Unterlagen (Arbeitshefte, teils inclusive ausdruckbarer Formulare und Arbeitsblätter sowie nützlicher Vorlagen im Word- und Excel-Format) als gezippte Datei. Für Rückfragen (über das Kontaktformular von WritersWorkshop.de) stehe ich auch im Vorfeld gerne zur Verfügung.
Achtung: Dieser Kurs ist kein Spaziergang. Nichts in Richtung ominöser Ratgeber wie "Wie man ein Buch über jedes beliebige Thema in 14 Tagen oder weniger schreibt (und dabei nicht mehr als eine Stunde am Tag arbeiten muss)", wie sie besonders im englischsprachigen Raum gerne für teures Geld über das Internet an leichtgläubige Möchtegernautoren vermarktet werden. Dass solche Konzepte nicht funktionieren können, kann sich jeder klar denkende Mensch ausrechnen. Ein Roman schreibt sich nicht von alleine.
Dieser Kurs kann Ihnen zwar nicht die Arbeit abnehmen, aber er reduziert durch einen klaren, strukturierten Ansatz und viele nützliche Werkzeuge erheblich die Zeit, die Sie für die Realisierung Ihres Romanprojekts aufwenden müssen. Zusätzlich erhöhen sich die Chancen immens, dass Sie am Ende des Jahres einen fertigen, vermarktbaren Roman vorzuweisen haben, und nicht einen weiteren 30-Seiten-Romananfang, der irgendwann aufgegeben in einer Schublade verstaubt, weil man sich in die Ecke geschrieben oder schlicht die Lust an der Handlung verloren hat.
Wenn Sie sich also für diesen Kurs anmelden, sollten Sie sich darauf einrichten, im Schnitt pro Tag eine Stunde Ihrer Zeit für Ihr Romanprojekt abzuzweigen. Wenn Sie mehr Zeit erübrigen können (und dieser Workshop wird Ihnen auch Tipps geben, wie Sie sich die benötigte Zeit freischaufeln können), umso besser. Aber eine Stunde pro Tag sollte genügen um Sie, wenn Sie den wöchentlichen Lektionen folgen, bis zum Ende des Jahres zu einem fertigen, bereits überarbeiteten und korrigierten Manuskript zu bringen, das Sie mit gutem Gewissen in die Welt hinaus schicken können.
Den Abschluss des Workshops bilden dann Tipps für die Verlagssuche und das Verfassen einer zugkräftigen Synopsis.
Natürlich bestimmen Sie Ihr Arbeitstempo selbst. Sollten Sie mehr Zeit für einzelne Abschnitte brauchen oder zwischendurch aus irgendwelchen Gründen eine Pause einlegen müssen - alles kein Problem. Sie können diese Zeiten später wieder aufholen oder sich im Ganzen mehr Zeit als das geplante Jahr für Ihr Romanprojekt nehmen. Das ist das Schöne bei Fernkursen im Gegensatz zu Präsenzveranstaltungen: Die Lektionen laufen Ihnen nicht weg, jeder bestimmt sein Tempo selbst ;-)
Neue Version Liquid Story Binder XE 1.81 erschienen
Montag, 15. Oktober 2007
Nimrod Kapitel 17 ab Samstag auf Literra.info
Das neue Kapitel von "Nimrod - Im Schatten der Zehn" gibt es für alle Fantasy-Fans ab Samstag, 20.10.07 auf Literra.info in der Rubrik 'Specials', um die Wartezeit bis zum Buchlaunch etwas zu verkürzen.
...Nimrod und Askyte sitzen auf Corvyn Castle in einer fast aussichtslosen Falle, als die im Schutz des Nebels anrückenden Untoten ihren Angriff auf die Burg beginnen...
"Nimrod - Im Schatten der Zehn" wird ab dem 14.11.07 im Buchhandel erhältlich sein. Die ISBN und weitere Details gibt es pünktlich zum Erscheinungsdatum in diesem Blog.
Sonntag, 14. Oktober 2007
Liquid Story Binder XE 1.71 kostenlos!
Liquid Story Binder XE st ein einzigartiges Textverarbeitungsprogramm für professionelle Autoren und Poeten, sowie solche, die es werden wollen - und für alle die die Fähgkeiten eines kommerziellen Text Editors und eines Dokumentverfolgungsystems (document tracking system) benötigen.Die Software ist für alle die gerne die Möglichkeit haben Texte und Dokumente zu erstellen und zu überarbeiten, es aber leid sind die Überscht über ihre Arbeit zu verlieren.
Auf giveawayoftheday.com gibt es bis morgen früh 9:00 Uhr die aktuelle Version von "Liquid Story Binder" (Normalpreis: 45,95$) kostenlos. Das Programm ist ausgezeichnet für alle Schriftsteller geeignet und lässt sich aufgrund seiner geringen Größe (nicht einmal 3 MB) wunderbar auf USB-Sticks installieren, so dass man all seine Unterlagen ständig dabei hat. Mein Tipp: Sofort zugreifen!
Samstag, 25. August 2007
Neues Nimrod-Kapitel online: Der Highlander
SPECIALS: DER HIGHLANDER
25. August 2007
Neues Kapitel von Richard Nordens Fantasy-Roman NIMROD online.
Nimrod und Askyte eilen nach Corvyn Castle, um den Clanchief vor der Gefahr zu warnen, in der er steckt. Dieser schlägt die Warnungen in den Wind, bis ...
Das neue Kapitel zu "NIMROD - Im Schatten der Zehn" finden Sie ab sofort in den Specials.
Richard Nordens NIMROD ist ein Spin-Off seiner eigens kreierten Fantasy-Saga rund um das Königreich Styngard. Das erste Buch des unsterblichen Kriegers Nimrod erscheint ab sofort jeden Monat häppchenweise in der Specials-Rubrik.Mehr Infos unter: /specials/special.php?id=13
LITERRA - Die Welt der Literatur | Herzlich wilkommen bei LITERRA!
Seit heute ist das neue Kapitel von Nimrod "Der Highlander" auf Literra online, um die Wartezeit bis zum Erscheinen der Nimrod-Trilogie zu verkürzen. Viel Spaß beim Lesen!
Sonntag, 24. Juni 2007
Nimrod Kapitel 13 auf Literra
Seit gestern früh steht das 13. Kapitel von "Nimrod - Im Schatten der Zehn" für alle Nimrod-Fans auf Literra.info kostenlos zur Verfügung. Der direkte Link zum neuen Kapitel "Tantrith" ist: http://www.literra.info/specials/special.php?id=7
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
Mittwoch, 13. Juni 2007
Bryce 5.5 kostenlos erhältlich
Die Softwareschmiede DAZ3D bietet Bryce 5.5, die Vorgängerversion des aktuellen Bryce 6.1 ab sofort zum kostenlosen Download an:
http://www.download.com/3120-20_4-0.html?tg=dl-20&qt=Bryce%205.5&tag=srch&trid=658315134
Sonntag, 10. Juni 2007
Scribble Papers 2.1.1 erschienen
Die neue Version 2.1.1 des Outlining- und Datensammlungstools "Scribble Papers" von Jens Hoetger ist auf dem Markt. Das kostenlose Programm (Donationware) ist meiner persönlichen Meinung nach die erste Wahl für alle Schriftsteller, um einerseits Daten strukturiert zu verwalten und zu sammeln oder sogar ganze Projekte darin zu konzipieren. Gegenüber Konkurrenten wie PageFour hat es (neben der kostenlosen Verfügbarkeit) den Vorteil der Deutschsprachigkeit und eines Suchmodus, der in seinem Funktionsumfang fast schon an die Profi-Freitext-Datenbank AskSam heranreicht.
Wer regelmäßig die Windows-Updates zieht, könnte mit dem neuen Release allerdings Probleme bekommen, wenn er nicht noch einen zusätzlichen Patch zieht. Ich hatte diese Probleme nicht, will aber der Vollständigkeit halber diese nicht unter den Tisch kehren. Der Autor arbeitet jedoch schon an einer neuen Version seines Programms, um diese Einzelfall-Probleme ebenfalls zu beseitigen.
Die neue Version bietet die Möglichkeit, Stichwörter zu Seiten oder Ordnern hinzuzufügen, außerdem wurde der Suchmodus erweitert und die Programmdokumentation auf das modernere CHM-Format umgestellt.
Von mir ein ganz klarer Download-Tipp, 5 von 5 Sternen.
PageFour 1.60 erschienen
Version 1.60 of PageFour is now available for download. This is the release version, not a beta, and all accompanying documentation has been updated.
Die neue Version 1.60 von PageFour, dem Textverarbeitungssystem für Schriftsteller, ist auf dem Markt. Gegenüber der alten Version 1.50 sind verschiedene Features hinzugekommen, die ich in meinem damaligen Testbericht als fehlend angekreidet hatte.
So hat man in der 1.60er-Version die Möglichkeit, ganze Ordner als gemeinsame Datei zu exportieren. Da man in PageFour einzelne Dateien nicht nur auf Kapitel-, sondern meist sogar auf Szenenebene herunterbrechen wird, ist dies eine elementare Erweiterung, die PageFour jetzt sogar einen kleinen Vorsprung vor dem kostenlosen Genreprimus ScribblePapers verschafft.
Weiterhin klappt der Wordcount jetzt nicht nur für einzelne Dateien, sondern auch für komplette Verzeichnisse, auch hierfür ein dickes Plus.
Ich werde bei Gelegenheit mal einen Vergleichstest von PageFour 1.60 und der ebenfalls brandneu erschienenen Version 2.1.1 von Scribble Papers machen - aber bitte nagelt mich nicht auf einen Termin fest, da ich momentan ziemlich in Arbeit ersticke. Spätestens in meiner Autorenrubrik im Relaunch von Horrorfantasy.net werdet ihr den versprochenen Vergleichstest aber finden.
Für mich persönlich habe ich die Entscheidung noch nicht getroffen, ob ich auf PageFour 1.60 upgraden werde. Da ich eine nicht updatefähige lizensierte 1.50er-Version habe und die neue 1.60 zum vollen Preis kaufen müsste, schwanke ich hier aus verständlichen Gründen noch ein wenig.
Der Preis, der (pünktlich zur "Giveawayoftheday-Aktion", was für ein seltsamer Zufall...) auf 35$ erhöht worden war, ist übrigens wieder auf 29,95$ abgesenkt worden. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt. ;-)
Getretener Quark
"Es passiert wirklich nicht alle Tage, dass sich die Präsidentin eines US-Networks an die Fans einer Serie wendet, vor allem mit guten Nachrichten. Nachdem das Drama "Jericho", das seit vergangenen Montag auch auf ProSieben zu sehen ist, nicht auf dem Herbst-Sendeplan von CBS zu finden war, mussten Fans von einer Absetzung ausgehen. Dies war vor allem bitter, da die Produzenten zum Ende der Staffel die übergreifenden Storylines nicht zu Ende gebracht hatten, der Ausgang von "Jericho" also offen blieb. [...] .Am vergangenen Mittwoch schließlich postete Nina Tassler, Präsidentin von CBS Entertainment, einen Brief an die Fans auf der offiziellen Homepage der Serie und gab bekannt, dass "Jericho" im nächsten Jahr für sieben Folgen zurückkehren wird. [...] Ob es eine Zukunft für "Jericho" über diese sieben Episoden hinaus geben wird, soll von den Zuschauerzahlen der kurzen zweiten Staffel abhängen, deren genauer Sendetermin noch nicht feststeht."
Nüsse retten 'Jericho' - CBS ordert kurze zweite Staffel der Serie / wunschliste.de
Ich mag Mystery-Serien, angefangen mit Akte X. Doch in letzter Zeit traut man sich kaum noch an eine neue Serie heran, da das Konzept wie bei LOST jedesmal dasselbe ist: Die Produzenten scheinen selbst genausowenig wie ihre Darsteller zu wissen, worauf die Handlung denn letzten Endes hinauslaufen soll. Jede Staffel endet offen, und ob eine Fortsetzung jemals abgedreht wird, hängt von den Einschaltquoten ab.
Und was ist die Konsequenz? Man schaut Staffel für Staffel, wird immer mit bei der Stange gehalten und irgendwann endet die Serie dann ... mit einem offenen Ende, da die Zuschauer irgendwann abwandern, weil einfach nie eine Auflösung kommt und die offenen Fragen nie beantwortet werden. Dadurch bröckeln die Einschaltquoten, also wird keine Fortsetzung mehr gedreht.
Eigentlich gar nicht so schlimm - es käme ja ohnehin nie ein "großes Finale", denn solange sich die goldene Gans noch irgendwie mit etwas Glück um eine weitere Staffel verlängern lässt, werden die Produzenten niemals ein echtes "Ende" drehen. Und ist die Serie erst einmal abgesetzt, kommt das Ende natürlich auch nicht mehr. Also ist doch die Frage nur noch, ob man nach einer, zwei oder zehn Staffeln vor einem Scherbenhaufen offener Fragen stehen gelassen wird.
Haben die Produzenten denn wirklich so wenig Phantasie, dass sie nicht einfach aus einer Handlungsidee z.B. eine zehn- oder von mir aus zwanzigteilige Serie konzipieren können, die mit einem richtigen Finale endet und in diesem Finale dann aber auch alle Fragen aufklärt? Glauben die Drehbuchautoren wirklich, nach dieser einen Serie nie wieder etwas so Erfolgreiches zu Papier bringen zu können? Stattdessen wird ein- und derselbe Kaugummi immer weiter ausgekaut, bis auch der letzte Zuschauer den Geschmack daran verliert.
Nichts gegen Cliffhanger zwischen den Folgen einer Serie, aber ein Ende sollte doch wirklich ein Ende sein.
Hier fallen einem doch wirklich die Worte des guten alten Goethe ein: "Getretener Quark wird breit, nicht stark." ;-)
Neues von Horrorfantasy.net
"Das neue HF kommt ins Rollen!Der engagierte Fantasy-Autor Richard Norden und ich werden in den nächsten Wochen das neue HF kreieren, ein Portal mit Inhalten für Literaturbegeisterte ebenso wie für Autoren, mit Büchern, Kurzgeschichten, Reviews, Berichten, Ausschreibungen und vielem mehr.Die neue umfangreiche Rubrik, die v.a. für Autoren interessant sein dürfte, wird unter der Leitung von Richard Norden stehen, während ich mich in erster Linie um ein interessantes Kurzgeschichten-Sortiment, Ausschreibungen und den "Programmierkram" kümmern werde...Und zum Schluss: Ich möchte mich bei all denen entschuldigen, die augenrollend "Ach ja, von wegen 'auf dem Laufenden halten'" gedacht haben - und auch bei jenen, die das gedacht hätten, hätten sie sich die Mühe gemacht, darüber nachzudenken -, und werde mich in Zukunft bemühen, den Blog auch als solchen zu respektieren." (Änderungsblog von Horrorfantasy.net)
Mit dem neuen Horrorfantasy.net geht es in großen Schritten voran (siehe Blogausschnitt aus dem Änderungsblog von Horrorfantasy.net) Sobald ein konkreter Termin für den Relaunch feststeht, werde ich ihn im Blog posten.
Montag, 4. Juni 2007
PHP und CSS
Am Wochenende habe ich zwischen den Mails an die Kursteilnehmer auch schon mit dem CSS-Design für mein neues Internet-Projekt begonnen. Man lernt doch mit jedem neuen Projekt dazu, und so bin ich jetzt zum ersten mal etwas intensiver mit PHP in Berührung gekommen. Ich muss sagen, dass mir die Möglichkeiten sehr gut gefallen. Vermutlich werde ich im Verlauf der nächsten Wochen ein paar unauffällige kleine Detailverbesserungen meiner Homepage auf Basis von PHP vornehmen.
Von Horrorfantasy.net gibt es auch ein paar Neuigkeiten. Der ursprünglich geplante Termin für den Relaunch wird sich zwar noch etwas verschieben, aber die Arbeiten gehen weiter. Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald es präzise Termine oder sonstige interessanten News gibt.
Samstag, 19. Mai 2007
Nimrod, Kapitel 12
Seit heute früh steht Kapitel 12 von "Nimrod - Im Schatten der Zehn" als Vorabveröffentlichung für alle Literra-Leser zur Verfügung. Der direkte Link ist hier: http://www.literra.info/specials/special.php?id=5.
Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass es die Wartezeit auf die komplette Nimrod-Trilogie (erhältlich ab Dezember 2007) verkürzen hilft. ;-)
Donnerstag, 17. Mai 2007
Flickr-Test
Flock
Bei der Suche nach einem guten Blog-Editor bin ich auf den Browser Flock gestoßen. Der als deutschsprachige Version erhältliche Freeware-Browser hat eine schöne, aufgeräumte Oberfläche und verknüpft alle Dienste miteinander, die man zum Bloggen braucht (oder brauchen könnte). Man kann per Knopfdruck neue Blogeinträge erstellen, Links und Bilder aus jeder Seite im Web einbinden, Bilder direkt zu Flickr hochladen, seine Bookmarks im Internet verwalten etc.
Hat man erst einmal alles fertig eingerichtet (die Zugangsdaten für die einzelnen Dienste werden im Programm hinterlegt und brauchen daher nicht jedesmal wieder neu eingegeben zu werden) ist das Posten neuer Einträge ein Klacks. Schaut euch das Tool einfach mal an, es lohnt sich!
PC-Gebastel, Klappe, die Zweite...
Mit dem PC hatte ich mich definitiv zu früh gefreut. Die Festplatte muss (wodurch auch immer) einen kräftigen Schuss abbekommen haben. Also in mühevoller Kleinarbeit alle Dateien, Mails und Konfigurationsdateien gesichert (sofern sie nicht schon in zerstörten Sektoren lagen). Passgenau nach der Sicherung der letzten Dateien (wirklich in derselben Minute!) verabschiedet sich die Platte mit einem Schlag und ist tot. Eine solche zeitliche Übereinstimmung würde man in jedem Buch oder Film als unglaubwürdig und überkonstruiert abtun - aber wie heißt es so schön: Life is stranger than fiction. ;-)
Also den PC auseinandergebaut, neue Platte reinbauen und alles neu installieren. Alles wieder wie gehabt oder unerschrocken neue Wege beschreiten? Also warum nicht gleich auf Linux umsteigen? Nach drei Stunden Einrichtung, Konfiguration und ersten Gehversuchen unter Linux war ich von diesem Pioniergeist geheilt: Treiberprobleme für das WLAN etc. überzeugten mich dann doch davon, dass ich eigentlich gar nicht die Zeit und Lust habe, mich in ein völlig neues Betriebssystem einzuarbeiten. Also wieder XP Professional draufgepackt, Office und alle anderen benötigten Programme - und ruck zuck ist ein kompletter Tag draufgegangen.
Aber immerhin - der PC läuft wieder, und das ist ja auch schon was wert ;-)
Montag, 14. Mai 2007
PC-Gebastel
Danach dann das Pendant zum Bombenentschärfen: nicht Kabel für Kabel durchtrennen, sondern mit ähnlicher Anspannung Gerät für Gerät wieder anschließen - jedesmal mit dem bangen Gefühl, ob im nächsten Moment wieder die Lichter bei ihm ausgehen. Bisher läuft er noch, und es fehlen nur noch die externe Festplatte und der Laserdrucker. Ist mein Optimismus vielleicht verfrüht?
Ein wenig habe ich auch den 7fach-USB-Hub im Verdacht, den ich vor wenigen Wochen vom freundlichen Asiaten um die Ecke (sprich: bei Ebay) gekauft hatte: mit 8 in unterschiedlichen Farben leuchtenden und penetrant blinkenden LEDs. Ein türkischer Fensterschmuck ist dagegen dezent. Ein fürchterlicher Anblick, wie Weihnachten bei den Griswolds. Nur meinem kleinen Sohn hat das blinkende und leuchtende Monstrum gefallen. Jetzt habe ich jedenfalls meinen alten, schlichten 4fach-HUB wieder angeschlossen, der klaglos läuft und keine Mucken macht. Tja, und der 'neue' HUB? Ich überlege, ihn zum restlichen Christbaumschmuck in den Keller zu räumen ;-)
Sonntag, 13. Mai 2007
...und über die Ziellinie
Die nächsten zwei Wochen wird voraussichtlich außer ein paar Artikeln für den Relaunch von Horrorfantasy.net nicht viel Neues geschrieben, stattdessen geht es an die Revision des ersten Nimrod-Bands "Im Schatten der Zehn".
Samstag, 5. Mai 2007
PC-Abstinenz
Gut, es gibt Dinge, die man nur am PC/Notebook machen kann, aber wenn es ums Schreiben geht, erweist sich der Dana als unschlagbar. Auf keinem anderen Gerät kann man so schnell und ermüdungsfrei tippen wie auf dem Dana. Er ist handlich (kaum größer als die Tastatur eines Laptops), leicht (runde 900 g) und durch die Akkulaufzeit von fast 30 Stunden überall einsetzbar. Ich kann mir jetzt schon nicht mehr vorstellen, wie ich ohne dieses geniale Gerät auskommen sollte.
Meinen Alphasmart 3000 habe ich immer in meinem Aktenkoffer. Das robuste Gerät in seinem halbtransparenten Mac-Design hat dort seinen festen Platz, um unterwegs jederzeit schnelle Notizen reinklimpern zu können. Bei einer Akkulaufzeit von 500-700 Stunden braucht man sich keine Gedanken zu machen, dass einem unterwegs der Strom ausgeht, und selbst dann bekommt man die drei benötigten Mignon-Zellen ja in jedem Supermarkt an der Ecke.
Freitag, 4. Mai 2007
PageFour gratis!
Eine echte Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte (Normalpreis: 34,95 $). Wichtig ist, dass man das Programm heute noch herunterlädt, direkt installiert und aktiviert, da die Aktion nur bis morgen früh läuft.
Viel Spaß!
Dienstag, 1. Mai 2007
Software sells Hardware?
Seien wir doch mal ehrlich: eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Ich habe vor kurzem noch einmal meinen alten P1-Laptop mit Windows98 und Office 97 hochgebootet und die Zeiten mit meinem 'modernen' Amilo-Laptop mit XP Professional und Office 2007 verglichen. Der P1 bootet schneller, lädt schneller und arbeitet flüssiger. Okay, mein aktueller Laptop hat 'nur' 512 MB, aber trotzdem... Bevor jetzt jemand kommt und sagt, mein Laptop sei einfach nur schlecht konfiguriert - sorry, PCs einzurichten und auf Leistung zu konfigurieren gehört bei mir zum Berufs-Basiswissen. Bei all dem packt mich das Grauen bei dem Gedanken, mir auch noch einen neuen Laptop mit eingebauter Hardware-Bremse (sprich: Microsoft Vista) zu kaufen.
Woran liegt es nun, dass wir trotz mindestens 30mal mehr Geschwindigkeit und 30mal soviel Speicher eher langsamer als schneller geworden sind? Jede neue Software bremst die Hardware immer mehr aus, damit man sich auch ja jedes Jahr einen neuen Computer kaufen muss. Zudem müssen immer mehr Programme im Hintergrund laufen, damit man noch sicher arbeiten kann (Virenscanner, Firewall, Spamfilter, Popup-Blocker...) sowie die vielen anderen kleinen Dienstprogramme, die wertvollen Speicher und Rechnerleistung fressen.
Von Flexibilität kann auch mit einem Laptop nicht mehr wirklich die Rede sein: Wie will man als Schriftsteller überall mit einem Gerät arbeiten, das bestenfalls 2-3 Stunden (was schon sehr optimistisch gerechnet ist) ohne Stromanschluss läuft, und das 2-3 Minuten braucht, um hochzufahren und alle Systemprogramme zu laden? Eigentlich gar nicht...
Was bleibt also übrig, wenn man sich für das Schreiben von der 'klassischen' PC-Schiene abwenden will? Ein Mac oder I-Book? Genauso netzabhängig und langsam. Papier und Bleistift? Okay, zurück in die Steinzeit wollen wir ja auch nicht, und welche arme Socke soll das ganze dann später in den PC übertragen? Also, wo ist das ultimative Werkzeug, das es Schriftstellern und Journalisten ermöglicht, überall und jederzeit flexibel ihre Texte zu erfassen?
Die Lösung ist der Firma Alphasmart mit ihren Geräten gelungen. Mit 300,- € - 470 € (je nach Modell) sind diese mobilen Kleincomputer günstiger als ein Laptop, setzen aber einen komplett anderen Schwerpunkt:
Der Alphasmart 3000:
Der Alphasmart 3000 ist die ultimative Texterfassungsmaschine: etwas spartanisch, aber unverwüstlich und genügsam wie ein Kamel in der Wüste. Das Gerät hat eine vollwertige Schreibmaschinentastatur (Größe wie bei einem Laptop) und ein kleines, monochromes Textdisplay von 4 Zeilen á 40 Zeichen.
Bis zu 100 KB verteilt auf 8 Dateien (also über den Daumen gerechnet 60 volle Schreibmaschinenseiten) passen gleichzeitig in den Speicher. Per USB-Kabel oder Infrarot-Verbindung lassen sich diese in jede PC-Anwendung (z.B. Word) überspielen.
Nachteil ist ganz klar das recht kleine Display, das nur einen geringen Ausschnitt des Textes zeigt, Vorteil ist hingegen die Laufzeit von 500-700 Stunden (!) mit 3 normalen Mignonzellen.
Gleichzeitig ist das Gerät so robust, dass es einen Sturz aus über einem Meter Höhe ohne Schäden verkraften soll. Also ideal für unterwegs als regelmäßiger Begleiter auf Geschäftsreisen oder auch im Urlaub.
Der Alphasmart Dana Wireless:
Mit stolzen 470 Euro (beim Kauf über den deutschen Händler Backwinkel) ist der Dana im Vergleich zu einem günstigen Laptop nicht wirklich billig, aber ... etwas komplett anderes. Der Dana hat ähnlich wie der Alphasmart 3000 eine vollwertige Schreibmaschinentastatur (sogar noch eine bessere Tastatur als der 3000) und ein recht großes (ca. 16x6 cm) großes monochromes Display mit einer Auflösung von 590 x 160 Pixeln.
Der palmbasierte Rechner legt seinen Schwerpunkt ganz klar auf die Textverarbeitung. Das integrierte Lithium-Ionen-Pack, das über Netzteil oder USB aufgeladen werden kann, liefert Strom für bis zu 30 Stunden Arbeit - und diese Laufzeit kann bei Bedarf jederzeit durch 3 Mignonzellen (zusätzlich einsetzbar) verdoppelt werden.
Im Gegensatz zum Alphasmart 3000 erfasst man hier nicht nur puren Text, sondern hat alle Vorteile einer 'ausgewachsenen' Textverarbeitung wie verschiedene Schriftarten, -größen und Ausrichtungen. Die Dateien werden per USB oder über WLAN (ja, der Dana kann einfach ins Netzwerk eingebunden werden) im RTF-Format auf den Desktop-PC hochgeladen, wo man ihnen den letzten Feinschliff geben kann.
Wem die 16 MB interner Speicher nicht reichen (überlegt mal, wieviele hundert Seiten Text das sind: das komplette Buch "Die Verschwörer von Styngard" hatte als Word-Dokument gerade einmal 800 KB!) kann den Dana über 2 Einschübe für normale SD-Karten beliebig erweitern. Besonders sinnvoll ist dies, wenn man auch die Internet- und Email-Funktionalitäten des Dana nutzen will.
Beide Geräte haben gegenüber einem PC unbestreitbare Vorteile, wenn es nur um die Erfassung von Texten geht - also das, was ein Schriftsteller oder Journalist größtenteils macht:
- Stromunabhängigkeit: je nach Gerät 30 - 700 Stunden arbeiten ohne Steckdose
- Einschalten und loslegen: kein langwieriges Booten, Textverarbeitung laden, Datei öffnen...
- Speichern geschieht automatisch: einfach Datei wechseln oder Gerät ausschalten, fertig!
- Schnellzugriff auf 8 momentan verwendete Dateien per Knopfdruck
- Arbeiten bei allen Lichtverhältnissen: speziell der Dana hat ein hinterleuchtetes Display, mit dem man sogar im Dunkeln arbeiten kann. Beide Geräte lassen sich bei grellem Sonnenlicht wesentlich besser ablesen als ein Laptop-Bildschirm. Also auch perfekt zum Arbeiten im Freien.
- Kein Kippeln: Mit einem Laptop "auf dem Schoß" kippelt es nicht recht arg (ich habe schon oft Leute gesehen, denen durch das Gewicht des leicht zurückgeklappten Bildschirms bei einer unbedachten Bewegung fast der ganze Laptop vom Schoß gefallen wäre)
- Kühl und strahlungsarm: Der Laptop auf dem Schoß ist das Rheumadeckchen für die PC-Generation: immer schön warme Beine. Wer einem jetzt noch erzählen will, dass die ganze Strahlung, die vom Laptop direkt in die empfindlichen Regionen des menschlichen Körpers abgegeben wird, gesund oder auch nur harmlos ist, dem empfehle ich ein Haus zwischen Hochspannungsleitungen und Handy-Funkmasten.
- Die Alphasmart-Geräte mit ihren Mignonzellen-Akkus sind lautlos (keine beweglichen Teile wie Festplatten, CD-Laufwerke oder Lüfter) und bleiben immer schön kühl. Es gibt Schriftsteller, die zum Schreiben laute Musik auflegen, aber ich brauche beim Schreiben Grabesstille, um mich konzentrieren zu können. Bestenfalls Naturgeräusche wie das Rauschen der Blätter, Vogelstimmen o.ä. Schon das Rauschen eines lauten PC-Lüfters kann mich auf Dauer fürchterlich nerven. Beim Alphasmart hört man nur das leise Klicken der Tasten, und das ist für mich ein sehr angenehmes Geräusch ;-)
- Keine Ablenkung: das monochrome Display, das PC-Spieler sicher als spartanisch bezeichnen würden, legt den Schwerpunkt auf das, was zählt: das geschriebene Wort.
Neues von Horrorfantasy.net
Im Gegenteil gibt es interessante Neuigkeiten: Das neue Horrorfantasy.net wird über die bisherigen Grenzen (Bücher, Kurzgeschichten, Specials, Autorenvita, Termine) hinaus erweitert werden. So wird es im neuen Horrorfantasy.net (auch unter dem Direkteinstieg norden.horrorfantasy.net) eine Autorenrubrik geben, in der es regelmäßig Schreibtipps, Workshops, Reviews über Bücher und Software für Autoren etc. gibt. Diese Rubrik werde ich als Redakteur übernehmen, ihr könnt also schon einmal gespannt sein ;-)
Ich werde euch in den nächsten Wochen regelmäßig auf dem Laufenden halten, wie die Arbeiten am neuen Horrorfantasy.net voran gehen und wann mit dem Relaunch zu rechnen ist. Wie heißt es so schön: "Stay tuned!" ;-)
Back to business
- Projekt-Zeitdruck: Ich bin momentan mit Hochdruck am zweiten Nimrod-Band, der in der ersten Fassung bis zum 25.05.07 fertig werden soll. Das sind ungefähr 10 Seiten pro Tag, und es gibt wirklich miese Tage, an denen man diese Quote kaum schafft.
- Neue Projekte: Siehe mein separater Post "Neues von Horrorfantasy.net"
- Ablenkungen: Neben Holly Lisles 'Plot Clinic', das jetzt in der überarbeiteten Fassung vorliegt, hat mich auch Evan Marshalls Buch 'The Marshall Plan for Novel Writing' eine ganze Zeit lang von der Tastatur fern gehalten. Für mich eines der besten, sachlichsten und strukturiertesten Bücher über die Schriftsetllerei, das mir je unter die Finger gekommen ist. Wer gut englisch kann und Interesse am Schreiben hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
- Hardware-Frust: Siehe mein separater Post "Software sells Hardware?"
- Wetter: Das geradezu unverschämt gute Wetter der letzten Wochen (wann hatten wir zuletzt einen April mit einem so genialen Wetter?) lädt zu allen nur erdenklichen Beschäftigungen in der freien Natur ein, bei denen man nicht unbedingt immer einen Computer dabei hat (aber auch das wird besser werden... siehe "Software sells Hardware?")
- Blog-Frust: Wie ich zu meiner Überraschung feststellen durfte, scheint Blogger.com gelegentlich (oder nach ein paar Wochen?) hochgeladene Bilder und Grafiken recht willkürlich zu löschen, was die entsprechenden Blogeinträge ziemlich entstellt. Also zukünftig kein täglicher Wordcount mehr als JPG-Upload.
EDIT: Die Grafiken sind zwar inzwischen wieder da, es scheint sich nur um einen Serverausfall gehandelt zu haben, dennoch bleibt es bei der Umstellung auf den Zukotou Wordcount. - Die Alternative, der Zukotou Wordmeter, ist auch leider nicht ganz so zuverlässig, wie erhofft. Zwar ist er leicht konfigurierbar und einzubinden (siehe rechts oben im Bereich "Work in Progress"), dafür ist die Seite schon öfter einmal down, was dann auch nicht mehr schön aussieht.
Montag, 23. April 2007
Horrorfantasy.net wird überarbeitet
Freitag, 20. April 2007
Wochenendbeschäftigung
Auch wenn ihre brillianten Clinic-Bücher nur auf Englisch erhältlich sind, kann ich sie jedem, der sich fürs Schreiben interessiert, nur wärmstens ans Herz legen. Jedes der Bücher setzt einen anderen Schwerpunkt innerhalb des Schreibhandwerks, der dann von allen Seiten beleuchtet wird. Alles amüsant und locker geschrieben und dennoch so sehr in die Tiefe gehend, dass selbst erfahrene Autoren hier noch neue Anregungen bekommen.
Ich wünsche allen noch ein schönes und sonniges Wochenende.
Sonntag, 15. April 2007
Nimrod auf Literra.info
Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen!
Samstag, 14. April 2007
Software für Schriftsteller
Freitag, 13. April 2007
NBBK
Immerhin ist die Szene mit der Seeschlacht fertig, und das war der Kernpunkt, den ich mir für heute auf die Fahne geschrieben hatte. Morgen ist auch noch ein Tag - und hoffentlich ein ruhigerer als heute.
Donnerstag, 12. April 2007
Das ist der Sommer...
Falls ihr euch wundern solltet, wo denn mein ganzer schöner Vorsprung vor Plan geblieben ist: Ich hatte ja kürzlich schon erwähnt, dass Band 2 von Nimrod voraussichtlich ein gutes Stück länger als ursprünglich geplant wird. Nachdem jetzt auch das dritte Kapitel wieder bei über 4.200 Worten gelandet ist, musste ich meine Gesamtschätzung vorerst einmal um 10.000 Worte nach oben korrigieren. Genauso wie die Zeitplanung für die nächsten fünf Monate: Nachdem ich die Urlaubsplanung mit meinem 'Lektoratsteam' abgestimmt habe, muss alles, was im Dezember im Buchhandel erhältlich sein soll, bis Ende August im Rohscript stehen.
Ziehen wir die Schraube also noch ein bisschen an: ab jetzt 2.000 Worte pro Tag bis zum 31.08. Entspricht grob gerechnet acht Stunden am Tag (incl. Plotting und Überarbeitung...), sieben Tage die Woche, macht gute 50 Stunden pro Woche. Passt also noch ;-)
Mittwoch, 11. April 2007
Superstau
Sonntag, 8. April 2007
Y-Writer 3
Der erste Eindruck ist rundweg positiv. Abgesehen von ein paar lästigen, aber nicht gravierenden kleinen Bugs arbeitet es sich sehr angenehm mit Y-Writer 3. Mit der Vorgängerversion Y-Writer 2 konnte ich mich absolut nicht anfreunden, da diese erstens (und das war am Schlimmsten) nur auf Kapitelebene (Y-Writer 3 bietet mit Kapitel und Szene zwei Ebenen) und zudem statt im RTF-Format nur im reinen TXT-Format arbeitete.
Y-Writer verbindet die Stärken eines Outlining-Tools mit einem Textverarbeitungssystem, so dass Planung, Schreiben und Überarbeitung nahtlos ineinander übergehen. Bereits geschriebene Szenen lassen sich vier verschiedenen Bearbeitungsstufen zuordnen und nach vier frei definierbaren Kriterien bewerten - optimal, um zu sehen, wieviel Arbeit noch bis zur endgültigen Fassung in einem Roman steckt.
Laut Simon Haynes Einschätzung auf seiner Website ist Y-Writer 3 momentan zu ungefähr 85% fertig. Ich brenne schon jetzt darauf, die endgültige Fassung in die Finger zu bekommen.
Einen richtigen Testbericht gibt es dann, wenn die endgültige Version draußen ist, da viele Features noch nicht durchgängig implementiert wirken (wie die Datums- und Uhrzeitangaben für jede Szene, die aber nicht im Zeitstrahl als Zeitachse dargestellt werden...).
Simon Haynes hatte irgendwann einmal angekündigt, dass es von Y-Writer 3 erstmals nicht nur eine kostenlose, sondern auch eine Bezahl-Version mit zusätzlichen Features geben werde, die er selbst zwar nicht braucht, aber auf Wunsch der anderen User einbauen werde (wobei auch diese Version aber auch nur ein paar Dollar kosten soll). Leider habe ich den Artikel heute auf seiner Homepage trotz intensiver Suche nicht mehr gefunden, ich werde aber klären, ob diese zwei unterschiedlichen Versionen noch wie geplant kommen werden. Falls ja, kann er mich in jedem Fall schon für die "große" Version vormerken. ;-)
Samstag, 7. April 2007
Nimrod, Kapitel 11
Freitag, 6. April 2007
Web-News
Die optimale Gelegenheit, um z.B. einmal die längst überfälligen Änderungen an der Homepage vorzunehmen. Außerdem ist die Link-Liste um einen Link zum neuen Literaturportal Literra erweitert worden. Für jeden Leser ist übrigens die dortige Rezensionsdatenbank ein wahrer Leckerbissen: allein jetzt zum Start sind bereits fast 900 (!) Rezensionen online.
Mittwoch, 4. April 2007
Literra ist online!
Dienstag, 3. April 2007
Rollender Start
Montag, 2. April 2007
"Nimrod - Im Schatten der Zehn" ist fertig!

Das Entscheidung für ein Covermotiv für "Die Prophezeiung der Schlangen" ist übrigens gestern noch nach harter Diskussion gefallen. Das komplette Layout mit Schriftzug etc. soll (toi, toi, toi...) bis morgen fertig sein. Wenn alles klappt, kann ich es morgen schon rechtzeitig zum ersten Post zum neuen Band hochladen.
Morgen ist aber nicht nur der Startschuss für "Die Prophezeiung der Schlangen", sondern auch für Literra, ein neues Literaturportal, das die deutschsprachige Literaturwelt im Internet mit einem frischen Wind beleben soll. Ihr könnt schon einmal gespannt sein, was Literra alles bietet. Ich halte euch jedenfalls morgen auf dem Laufenden, sobald die Seite online ist.
Sonntag, 1. April 2007
Endspurt!
Samstag, 31. März 2007
Letztes Kapitel
Mittwoch, 28. März 2007
50.000

Dienstag, 27. März 2007
Frühlingswetter

Montag, 26. März 2007
Der Spaß beginnt...
Ab morgen geht es nun an die Überarbeitung. Für mich ist das neben der Planung der Teil, der am meisten Spaß macht. Es ist ein völlig anderes Arbeiten als das Schreiben des Rohscripts. Alles steht bereits und ist bis zum ENDE geschrieben - jetzt kann man das Manuskript langsam und in aller Ruhe durcharbeiten, auf Schwachstellen abklopfen, ausfeilen und nachpolieren.
Der Unterschied zwischen Rohscript und Überarbeitung ist ähnlich, wie wenn man ein spannedes Buch zum ersten und zum zweiten Mal liest.
Beim ersten Mal liest man es in erster Linie wegen der Spannung und weil man wissen will, wie es ausgeht. Auch wenn man langsam anfängt, um den Stil und die Formulierungen des Autors beim Lesen richtig zu genießen, wird man doch früher oder später (zumindest bei guten Büchern) von der Handlung so absorbiert, dass man immer schneller und schneller liest, da man es gar nicht abwarten kann, endlich zu erfahren, wie es weiter geht.
Ähnlich ist es beim Rohscript: Selbst wenn man mit Ruhe anfängt und vielleicht sogar schon in der ersten Fassung an besonders gelungenen Formulierungen feilt, wird man mit zunehmendem Handlunsgverlauf immer unruhiger und es geht einem einfach nicht schnell genug. Spätestens ab der Mitte beginnt die Durststrecke, während der man das Buch einfach nur noch fertigstellen will. Erst gegen Ende, quasi auf den letzten Metern, entwickelt sich wieder so etwas wie Eigendynamik.
Liest man ein gutes Buch hingegen zum zweiten Mal, geht man ganz anders an die Sache heran. Diesmal weiß man bereits, wie es ausgeht, und kann nun die einzelnen Details und Formulierungen genießen, die man beim ersten Lesen glatt überlesen hat.
Genauso ist es mit der Überarbeitung: man weiß, dass das Buch fertig ist und kann sich nun Szene für Szene und Seite für Seite vornehmen. Die perfekte Arbeit für den Sommer: mit Rotstift, Fineliner, dem ausgedruckten Manuskript und einem guten Glas Rotwein auf der Terrasse.
Samstag, 24. März 2007
Warum Tag, Monat und Jahr dasselbe sind...

Das Prinzip lässt sich wunderbar auf das Schreiben anwenden. Wenn man jeden Tag 1.000 Worte schreibt (das sind ungefähr 4 Buchseiten), hat man nach nur drei Monaten das Rohscript eines Romans mit 90.000 Worten (also runden 360 Seiten) fertig. Der Knackpunkt hierbei ist natürlich wieder einmal das Wörtchen "Wenn". Die Faustformel mit den 1.000 Worten setzt voraus, dass man wirklich jeden Tag schreibt. Egal wie besch...eiden man sich fühlt, wie groß der Stress durch Beruf oder Familie ist oder wie sehr einen das herrliche Wetter draußen ins Freibad lockt.
Erfahrungsgemäß bringt es übrigens nichts, einen nicht geschafften Teil auf den Folgetag zu verschieben. In der Praxis werden die Rückstände so immer größer und immer weniger aufzuholen. Können Sie sich etwas demotivierenderes vorstellen? Und was glauben Sie, wie lange unter diesen Voraussetzungen der gute Vorsatz, überhaupt regelmäßig zu schreiben, aufrecht erhalten werden kann?
Und natürlich ist das Schreiben nicht der einzige Teil des Alltags als Schriftsteller. Rechnet man die Vorplanung des Romans und die Überarbeitungen mit dazu, verdreifacht bis vervierfacht sich die benötigte Zeit gegenüber dem "reinen Rohscript". Als Faustformel kann man für einen "ausgewachsenen" Roman von 350-500 Seiten ca. 700 - 1.000 Stunden rechnen. Ziemlich genau Faktor 2.
Wie lange man bei konsequenter, täglicher Arbeit für einen solchen Roman braucht (von der ersten, indifferenten Idee bis zum fertigen Buch) kann man also ausrechnen, wenn man diese Stunden durch die Anzahl der Stunden rechnet, die man pro Woche für das Schreiben erübrigen kann. Rechnen Sie lieber die Wochenstunden als die Stunden pro Tag. Fast alle von uns haben von Montags bis Freitags noch ein Berufsleben, das viel unserer Zeit in Anspruch nimmt. Die meiste Zeit zum Schreiben findet sich also an den Wochenenden.
Sagen wir, Sie können an Werktagen eine Stunde erübrigen, Samstag und Sonntag jeweils drei. Das macht dann 11 Stunden pro Woche, für einen ganzen Roman also 70-90 Wochen, das wären 1,5 bis 2 Jahre.
Sagen wir umgekehrt, Sie hängen sich ganz in die Sache rein. Drei Stunden werktags, und jeweils acht an den Wochenenden. Macht 31 Stunden in der Woche. Damit wären wir für einen ganzen Roman nur noch zwischen knappen 5 und 8 Monaten. Klingt schon besser, oder? Wenn Sie morgen anfangen (oder besser noch: heute), könnte Ihr eigener Roman also noch vor Weihnachten fertig geschrieben sein. Und wäre das nicht ein guter Vorsatz (auch jenseits eines Jahreswechsels)?
Donnerstag, 22. März 2007
Allzeit bereit!

Ganz einfach: Seien Sie allzeit bereit. Wie ein Schmetterlingssammler, der nie das Haus ohne sein Netz verlässt, sollte ein Schriftsteller nie ohne Notizblock und Stift oder (je nach Geschmack) ein Diktiergerät aus dem Haus gehen. Wenn die Idee kommt, kann man sie direkt in ein paar Stichworten festhalten. Ins Reine schreiben kann man sie später immer noch.
Ob man jetzt das klassische Notizbuch oder das Diktiergerät bevorzugt, ist pure Geschmackssache. Ich selbst benutze beides regelmäßig. Jedes hat seine Vorteile: auf das Gekritzel im Notizbuch hat man direkten Zugriff, um es ins Reine zu schreiben, das Diktiergerät muss man erst abhören (und glauben Sie mir: gerade, wenn man sich unterwegs viel notiert hat, kostet das auch eine Menge Zeit...). Dafür kann man das Diktiergerät auch dort benutzen, wo man sich keine schriftlichen Notizen machen kann: zum Beispiel während der Fahrt. Da ich viel mit dem Wagen unterwegs bin, ist das für mich ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Allerdings kann es durchaus sein, dass ich nach einer vierstündigen Fahrt eine komplette Cassette (60 Minuten) besprochen habe. Zum Abhören und aufschreiben kann ich dann noch einmal locker die doppelte Zeit rechnen. Das kann ziemlich lästig sein, aber dafür gehen mir keine Ideen mehr verloren.
Wie man diese Ideen am besten aufschreibt, archiviert und organisiert, damit man in dem Notizenwust auch noch alles schnell wiederfindet, wenn man es braucht, darauf gehe ich in einem meiner nächsten Posts ein. ;-)
Mittwoch, 21. März 2007
Alles, was braun ist...

Machen Sie die Probe aufs Exempel. Nicht weiterlesen, erst die Übung machen: Schauen Sie sich dreißig Sekunden in Ihrem Zimmer um und merken Sie sich alles, was braun ist. Erst danach mit dem nächsten Absatz weiter machen. OK? Auf die Plätze, fertig, los!
So, fertig? Dann schließen Sie bitte die Augen und zählen mir alles auf, was in Ihrem Zimmer blau ist. Verblüfft? Versuchen Sie es! Wetten, dass Sie nicht auf allzuviele Punkte kommen? Dafür auf umso mehr braune?
Trainieren Sie Ihr Auge für Details: Suchen Sie sich vor einem Spaziergang oder Stadtbummel eine Farbe aus und achten Sie dann in erster Linie auf alles in dieser Farbe. Beschreiben Sie dabei auch die Farbnuancen, die Sie sehen. Ist das blau ein himmelblau, veilchenblau, königsblau, dunkelblau, blassblau oder ... wie würden Sie es beschreiben? Erfinden Sie neue, treffende Bezeichnungen für Farbnuancen, die Sie sehen, die diese Farbe vor dem Auge eines Lesers lebendig werden lassen würden.
Wenn Sie diese Übung regelmäßig wiederholen, wird Ihnen auffallen, dass Sie wesentlich mehr Details Ihrer Umwelt wahrnehmen und selbst an Orten, die Sie in- und auswendig zu kennen glaubten, immer wieder neue Kleinigkeiten entdecken. Falls Sie schreiben, ist dieser Blick für Details das, was ein Szenario vor dem Auge des Lesers lebendig werden lässt.
Montag, 19. März 2007
Rückblende

Heute musste ich allerdings selbst eine (zumindest kurze) Rückblende von runden zwei Seiten in "Nimrod" integrieren. Da die Szene vor der eigentlichen Haupthandlung spielt und vom Spannungsaufbau nicht als Prolog geeignet gewesen wäre, war es die einzige Möglichkeit, diese wichtige Szene einzubauen. Es gibt Dinge, die man einfach nicht gerne macht. Rückblenden gehören dazu. Ich hoffe, dass es für lange Zeit die letzte war, die ich schreiben musste.
Sonntag, 18. März 2007
Sturmwarnung

Kapitel 10 ist online
Samstag, 17. März 2007
Technische Probleme bei Horrorfantasy.net

Freitag, 16. März 2007
Softwarereview: PageFour v1.50

Vor Kurzem stieß ich durch einen Blogpost auf PageFour, das dort als Windows-Alternative zum leider nur für Macs erhältlichen Scrivener gehandelt wurde. Da man sich auch eine kostenlose Demo herunterladen konnte, habe ich das Programm direkt getestet. Leider konnte es mich nicht auf ganzer Linie überzeugen und hinterließ einen etwas zwiespältigen Eindruck.
Die Optik:
Der Bildschirmaufbau wirkt ordentlich und aufgeräumt, mit modernen, großen Symbolen. Der linke Bereich, der für die unterschiedlichen Notizbücher, Ordner und Blätter vorgesehen ist, kann per Knopfdruck ausgeblendet werden, um bei kleineren Bildschirmdiagonalen im Vollbildmodus zu arbeiten. Die räumliche Aufteilung zwischen den Bereichen lässt sich flexibel anpassen. Recht gut gelungen ist auch die Option des TabbedBrowsing: alle Blätter, die man öffnet, werden als Tabs am unteren Bildschirmrand offen gehalten, so dass man schnell zwischen diesen umschalten kann, ohne erst über die Ordnerliste zu gehen. Die Tabs lassen sich einzeln schließen, nur leider nicht wie beim IE7 verschieben. Für die Optik also ein klares Plus, hier gibt es nicht mehr allzuviel zu verbessern.
Die Bedienung:
Die Bedienung über Menü und Symbolleisten ist intuitiv und leicht zu beherrschen. Es gibt nicht allzuviele Optionen und Möglichkeiten, dafür sind diese bequem über das Kontextmenü (rechte Maustaste) zu erreichen, auch die Drag&Drop-Funktionalität wirkt ausgereift.
Die Datenstruktur:
Man kann (in der Vollversion) beliebig viele Notizbücher anlegen (in der kostenlosen Version nur drei). In diesen Notizbüchern kann man dann über mehrere Ebenen Ordner und Blätter ineinander verschachteln und so fast beliebige Datenstrukturen abbilden. Leider dürfen Blatt- und Ordnernamen (im Gegensatz zum Klassenprimus "Scribble Papers") keine Sonderzeichen enthalten, da sie zugleich die Ordner-/Dateinamen im Windows-Dateisystem darstellen. Positiv ist allerdings, dass durch diese Organisation direkt aus dem Explorer auf jeden Text zugegriffen werden kann.
Die Features und Möglichkeiten:
Auch wenn viele Features wie die Snapshot-Funktionalität (zumindest für mich) mehr nach einer technischen Spielerei des Programmierers als nach einem wirklich nützlichen Feature wirken, hat das Programm dennoch seine Highlights, die es von der mittlerweile fast unüberschaubaren Flut von Notizenverwaltungs- und Outliningprogrammen abheben:
Während viele Features nur sprachabhängig zu nutzen sind (Thesaurus, Rechtschreibprüfung) und es mir noch nicht gelungen ist, für meine Tests ein deutsches Wörterbuch im ADU-Format zu finden und einzubinden, erweist sich das Scan-Feature als echtes Schmankerl: Das Programm durchsucht den kompletten Text und findet häufig verwendete Wörter und Formulierungen. So kann man schon im Vorfeld vermeiden, dass einen später Testleser oder Lektoren beiseitenehmen, um einem schonend beizubringen, dass man vielleicht doch ein wenig zu häufig das Wort "gigantisch" (je nach Autor durch eine beliebigen anderen Begriff oder eine Formulierung zu ersetzen) verwendet. Leider bezieht sich die Scan-Funktion nur auf die aktuelle Seite. Man kann also nicht einen ganzen Ordner (z.B. einen Roman) auf solche Wiederholungen prüfen. Das torpediert den Sinn dieses ansonsten nützlichen Features ein wenig. Schön wäre es auch, wenn das Programm Wortstämme erkennen und deren Vorkommen zusammenzählen würde (gewaltig, gewaltige, gewaltigen, gewaltiges...), aber das wäre vermutlich schon zuviel verlangt.
Seiten können auch über ein Passwort geschützt werden, allerdings kann man nur ein Passwort für alle Dateien festlegen und somit nur sagen: geschützt oder nicht geschützt. Das macht die Bedienung zwar einfacher, würde mir persönlich aber nicht genügen. Eine Wahlmöglichkeit (ein generelles Passwort oder seiten-/ordnerspezifische Passwörter) wäre besser.
Beim Export von Texten versagt PageFour leider: Die Export-Funktion mehrerer gemeinsam selektierter Dateien erzeugt keine gemeinsame Datei, sondern Verzeichnisse mit einzelnen rtf-Dateien. Welchen Sinn macht ein mehrstufiges Autorensystem, mit dem man auf Wunsch alles bis auf Szenenebene herunterbrechen und hin und herschieben kann, wenn man nachher das fertige Buch aus über 100 einzelnen Szenendateien zusammenbasteln muss?
Fazit:
Für ein Programm, das von sich selbst behauptet, eine komplette Schreibumgebung zu bieten, kann das Programm trotz guter Ansätze für meinen Geschmack etwas zu wenig. Mir fallen hier spontan noch mindestens ein Dutzend Wunschfeatures wie eine Indexkartenverwaltung, ein Zeitstrahl, ein Bearbeitungsstatus je Szene, eine Zuordnungsmöglichekti von Charakteren zu Szenen etc... ein. Selbst der relativ günstige Preis von 29,95$ kann das Programm daher nicht über eine Position im oberen Mittelfeld hinaus bringen. Es gibt ausgezeichnete Freeware und Open-Source-Software, die "PageFour" in fast jeder Beziehung das Wasser abgraben. Auf meinen persönlichen Favoriten "Scribble Papers" (zudem noch in Deutsch erhältlich), werde ich nächste Woche genauer eingehen.
Und vielleicht kommt ja doch noch irgendwann eine Windows-Version von Scrivener heraus. Wenn schon nicht von denselben Programmierern, dann doch vielleicht als Kooperation mit einem anderen, auf Windows-Programme spezialisierten Softwarehaus? Man darf ja noch hoffen...
Sonntag, 11. März 2007
Frühlingswetter

Am kommenden Samstag, dem 17.03.07, erscheint übrigens auf Horrorfantay.net das zehnte Kapitel von "Nimrod - Im Schatten der Zehn", wie immer unter http://nimrod.horrorfantasy.net.
Von Frühaufstehern und Langschläfern

Aber wie auch immer, es wird geschrieben. Meiner Meinung nach eine der wichtigsten Regeln beim Schreiben: Man schreibt jeden Tag seine Quote, ob die Sonne scheint, ob es regnet oder schneit, ob man das Gefühl hat, Bäume ausreißen zu können oder sich wie ein Schluck Wasser in der Kurve fühlt.
Wie bei allen Dingen, die man regelmäßig macht, wird es zur Gewohnheit, ob es sich nun um positive oder negative Dinge handelt. Es ist wie mit dem Essen. Wenn man arbeiten geht und regelmäßig mittags in die Kantine geht, wird man merken, dass man pünktlich um kurz vor zwölf Hunger bekommt. Dass das mehr, wie bei Pawlows Hunden, eine Sache der Konditionierung als eine echte Notwendigkeit zur Nahrungsaufnahme ist, erkennt man, wenn man z.B. zuhause allein und ungestört an irgendetwas dran ist. Das kann Heimwerkerei, die Modelleisenbahn, ein kniffliges Problem oder ein spannendes Buch sein. Dabei vergisst man die Zeit - und das Hungergefühl, das sich an einem normalen Tag pünktlich um zwölf eingestellt hätte. So kann man sich selbst konditionieren. Wenn man jeden Morgen nach dem Aufstehen erst einmal eine Stunde (oder wieviel man erübrigen kann) schreibt, stellt sich irgendwann das Kreativitätsgefühl auch ganz von alleine ein, sobald man sich an den Schreibtisch setzt und die letzten Absätze des Vortags noch einmal durchliest.
Ich liebe ohnehin das Schreiben in den Morgenstunden. Ich bin ein Frühaufsteher, während meine Frau und mein Sohn Langschläfer sind. Morgens ist alles im Haus noch dunkel und ruhig. Niemand stört einen, wenn man sich mit einer Tasse Kaffee an den Computer zurückzieht und erst einmal ein paar Seiten schreibt. Am liebsten sind mir die Wochenenden, an denen ich auch schon um fünf Uhr aufstehe und meist, bis meine Frau und mein Sohn aus den Federn kommen, mein Tagessoll an Rohscript schon geschrieben habe. Den Rest des Tages kann ich dann, wie ich die Zeit finde, der Überarbeitung früherer Manuskripte oder der Planung meiner nächsten Projekte widmen.
Samstag, 10. März 2007
Schnäppchen
Wer sich ein wenig für 3D-Software interessiert, sollte da mal reinschauen, denn ein solches Angebot kommt, wie ich fürchte, nicht so schnell wieder.
Donnerstag, 8. März 2007
Bryce 6.1 erschienen

Mittwoch, 7. März 2007
Nulla Diem Sine Linea

Im Lateinischen gibt es den schönen Spruch "Nulla Diem Sine Linea". Eigentlich bezieht er sich aufs Malen: "Keinen Tag ohne Linie", also jeden Tag zumindest eine Linie malen. Passt aber auch wunderbar aufs Schreiben: Jeden Tag etwas schreiben, und wenn es nur eine Zeile ist. Die größte Überwindung kostet es ja meist, sich an schlechten Tagen überhaupt erst einmal hinzusetzen und mit dem Schreiben anzufangen. Wenn man dann erst einmal dran ist, arbeitet das Gesetz der Eigendynamik für einen statt gegen einen. Dann muss man meist gegen Ende dieselbe Energie aufwenden, sich wieder von der Tastatur loszureißen, die es einen anfangs gekostet hat, sich überhaupt dran zu setzen.
Dienstag, 6. März 2007
4 Hochzeiten und ein Todesfall ... oder so ähnlich

Bei diesen Statistiken frage ich mich immer, wie da eigentlich die Verteilung ist. Wenn die durchschnittliche Ehe bereits nach knapp sieben Jahren geschieden wird und diese Statistik auch die Paare beinhaltet, die 50 Jahre und länger verheiratet sind - wieviele Ehen gehen da wohl schon innerhalb der ersten 1-2 Jahre in die Brüche?
Ich habe immer mehr den Eindruck, dass das Eheversprechen "bis der Tod euch scheidet" zum reinen Lippenbekenntnis wird. Scheidung ist ja so einfach und gesellschaftlich anerkannt, auf die Kinder wird da auch keine Rücksicht genommen - da kommt man sich als glücklich verheirateter Mensch schon fast unnormal vor ;-)
Selbstverständlich gibt es keine Garantie für Glück und eine gemeinsame Zukunft. Menschen entwickeln sich auseinander, Menschen machen Fehler und Ehen zerbrechen. Es ist traurig, aber normal. Nur, dass mittlerweile mehr als jede zweite Ehe geschieden wird, ist nicht mehr normal. Wir alle sollten in unseren Beziehungen immer auf das achten, was wir gemeinsam haben und was uns zusammenhält - und nicht auf die Differenzen und Streitigkeiten, die es in jeder noch so glücklichen Beziehung gibt. Wir bewegen uns in die Richtung, in die wir schauen. Darum sollten wir alle unser Augenmerk auf die Dinge richten, die uns glücklich machen und die uns als Menschen und Teil einer Gemeinschaft weiter bringen.
Das Glück ist nicht irgendwo dort draußen. Es ist in uns. Wir können es jeden Tag für uns selbst erschaffen, ohne dabei von äußeren Umständen abhängig zu sein, die sich unserer Kontrolle entziehen.
Sonntag, 4. März 2007
Einen Schritt vor - und zwei zurück...?
